30.10.2007

TRUMPF KREUZER Medizin Systeme GmbH + Co. KG

Highlights für Ärzte, Pfleger und Patienten: Neues, integriertes Beleuchtungskonzept für den OP

AmbientLine - ein neues Beleuchtungskonzept
Richtig eingesetzt kann Licht heilen. Zuviel oder falsches Licht kann aber auch jegliche Genesung verzögern und Arbeitsabläufe stören. Ein innovatives Konzept von TRUMPF soll helfen, Licht in OP und Intensivstation effektiver einzusetzen.

Gerade auf Intensivstationen sind Patienten häufig extremen Beleuchtungssituationen ausgesetzt. Neben anderen Stressfaktoren steht dies einer schnellen Genesung der Patienten im Wege, belegt eine Untersuchung der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ständig brennende helle Leuchten stören den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus der Patienten. Ebenso die häufigen Kontrollen der Vitalfunktionen, die auch nachts stets bei voller Raumbeleuchtung durchgeführt werden. Meist fehlen den Patienten Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten. Mehr als ein Drittel der Intensiv-Patienten leiden daher oft schon nach zwei bis drei Tagen unter Depressionen, Angst oder Verwirrtheit.

Auf Basis der Erkenntnisse über biologische und psychologische Einflüsse von Licht entwickelte TRUMPF ein neues und bislang einzigartiges Beleuchtungskonzept: „AmbientLine“ rückt den Patienten in den Mittelpunkt und gestaltet die Arbeit von Pflegern und Chirurgen ergonomischer. Für das neue Lichtkonzept erweitert TRUMPF seine Deckenstative um LED-Beleuchtungselemente. Die Arme und Stativköpfe eines flexibel ums Bett schwenkbaren Deckenstativs enthalten je ein indirektes Decken- und Bodenlicht. Diese Lichtquellen lassen sich flexibel einzeln ansteuern, beispielsweise auch schon an der Tür. So finden die Pfleger leicht den Weg zum Patienten. Sie müssen dafür nicht mehr den ganzen Raum erhellen und so andere Patienten stören. Eine speziell für Plattformen und Schubladen konzipierte LED-Leuchte ermöglicht schnellen und sicheren Zugriff auf benötigte Utensilien selbst in der Dunkelheit. Im Notfall lassen sich alle Beleuchtungen mit einem Knopfdruck auf maximale Helligkeit schalten.

Für den Einsatz im OP werden Boden- und Deckenlicht außerdem farblich variabel sein. So können diese vor allem in der minimal-invasiven Chirurgie gute Dienste leisten. Denn ein sanftes farbiges Umgebungslicht schont die Augen der Ärzte. Sie müssen nicht ständig von hell auf dunkel umstellen und die Monitorbilder erscheinen klarer und kontraststärker. Das neue Lichtkonzept ist auch für alle laufende Stativgenerationen von TRUMPF nachrüstbar.

Derzeit evaluiert TRUMPF in einer Studie weitere Lichtfunktionen. Eine neuartige Segelbeleuchtung über dem Patienten und eine indirekte Wandbeleuchtung sollen Wohlbefinden und Genesung fördern oder sogar Farbtherapien unterstützen. Auf dem über dem Bett angebrachten Segel lassen sich Fotos, Filme oder Internetseiten projizieren. Das eröffnet dem Patienten Möglichkeiten der Kommunikation und Information und so auch eine Art von Privatsphäre. Im Deckenstativ integrierte Leuchten, die auf verschieden Zonen des Betts speziell ausgerichtet werden können, unterstützen Untersuchungen und Behandlungen. Ein für den Patienten blendfreies Leselicht ist ebenfalls integriert. Und weitere Einsatz- und Beleuchtungsfunktionen sind nicht ausgeschlossen.