Am 16. Juni wurde ihr der "European Magnetic Resonance Award" verliehen. Der undotierte Preis wird alle zwei Jahre von der European Magnetic Resonance Foundation zu gleichen Teilen an einen Naturwissenschaftler und einen Mediziner vergeben. Er würdigt besondere Forschungsleistungen auf dem Sektor der Magnet-Resonanz- (MR-) Verfahren.

Professorin Dr. Christiane Kuhl ist die erste Frau, die den "European Magnetic Resonance Award" erhält. Die Liste der bisherigen Preisträger schließt unter anderem Sir Paul C. Lauterbur (1986) und Sir Peter Mansfield (1988) ein, die beide im Jahr 2003 den Nobelpreis für Medizin erhielten.

Kuhl erhält die begehrte Auszeichnung aufgrund ihrer international wegweisenden Arbeiten zur MR-tomographischen Diagnostik von Krebserkrankungen. Ihr Schwerpunkt liegt in der frühzeitigen und schonenden Diagnose von Brustkrebs. Ihre international führende Position wird durch eine große Zahl wissenschaftlicher Arbeiten sowie ihre Tätigkeit in nationalen, europäischen und US-amerikanischen Forschungsgremien dokumentiert.

MEDICA.de; Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn