03/11/2010

MAQUET GmbH & Co. KG

Hybrid-OP von A bis Z

Von der Planung und Umsetzung bis zum Investitionsschutz - Maquet bietet Full Service über den gesamten Projektzyklus.

Rastatt, November 2010. „Da darf man sich nichts vormachen – es handelt sich schon um ein großes Projekt, bei dem es vieler Abstimmungen bedarf“, beschreibt Andreas Lauinger, Technischer Leiter und Prokurist der Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe seine Erfahrungen vom Bau des dortigen Hybrid-OPs. Dass für die Umsetzung in Karlsruhe lediglich 15 Monate benötigt wurden, zeugt von einer gut durchdachten Projektorganisation. Der Hybrid-OP – in diesem Fall eine Synthese aus kardiochirurgischem Operationssaal und vollwertigem Herzkatheterlabor – ist aus planerischer und technischer Sicht ein hochkomplexes Gebilde. Darin liegt auch die besondere Herausforderung: Die Zusammenführung vieler einzelner Systeme zu einem funktionierenden Gesamtsystem. Benötigt wird eine Vielzahl an Ressourcen zur Planung und Umsetzung: Architekten, Fachingenieure, Behörden, Nutzer, Fachabteilungen und ausführende Firmen – sie alle sind in das Projekt Hybrid-OP involviert.

Erfahrung zählt

Von der Raumklassifikation über das Raum-Konzept und die Ausstattung bis zum Viewing-Konzept – langjähriges Know how ist bei der Planung und Umsetzung eines Hybrid-OPs Grundvoraussetzung. Mit mittlerweile mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Planung und Ausstattung von interdisziplinären Hybrid-OPs gehört Maquet zu einem der international richtungsweisenden Unternehmen auf diesem Gebiet.
Klaus Christian, Global Project Manager Hybrid OR von Maquet: „Ziel ist es, das Raumkonzept und die technische Ausstattung den Arbeitsabläufen im OP optimal anzupassen. Das heißt zum Beispiel, dass bei der Kombination von herzchirurgischem und kardiologischem Arbeitsplatz die Beibehaltung der optimalen Arbeitsbedingungen beider Disziplinen Pflicht ist. So werden die Platzierung des OP-Tisches, der Angiografieanlage und der weiteren Systeme mit dem interdisziplinären OP-Team entsprechend eines optimalen Workflows abgestimmt.“




Live und vor Ort Eindrücke gewinnen

Wie die Synchronisation vom Magnus-OP-Tisch und der Angiografieanlage Allura Xper FD 20 von Philips im Echt-Betrieb Maßstäbe setzt, zeigt Maquet auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf in Halle 12, Stand D 50/51. Der dort installierte Hybrid-OP ist vollständig ausgestattet und gibt Besuchern einen umfassenden Eindruck über die Möglichkeiten der Planung, Umsetzung und Ausstattung aus einer Hand.
Full Service weltweit

Als führender Anbieter übernimmt Maquet sowohl das Projektmanagement als auch die komplette Ausstattung des Hybrid-OPs. Außerdem unterstützt eine eigene Projekt- und Planungsgruppe das Krankenhaus bei der Projektdurchführung sowie Krankenhausplaner und -architekten fachlich vor Ort. Die Integration der bildgebenden Verfahren wie der Angiografieanlage erfolgt mit etablierten Partnern wie zum Beispiel Philips Healthcare. Durch die zentrale Projektführung und die Reduzierung von Herstellern und Lieferanten auf ein Minimum, lassen sich technische und projektbezogene Abstimmungen und Entscheidungen zeiteffizient umsetzen. So wird eines der wichtigsten Projektziele erfolgreich umgesetzt: Die Installation eines funktionsfähigen Hybrid-OPs ohne lange OP-Ausfallzeiten. (Zeichen 3.263)