10/11/2011

InterComponentWare AG

ICW: Vernetzungslösungen für Patientenidentifikation und Datenaustausch weiter verbessert

Die InterComponentWare AG (ICW) stellt zur Medica 2011 Neuheiten ihrer standardbasierten Vernetzungslösungen vor: ICW MPI, der bewährte Master Patient Index zur systemübergreifenden Patientenidentifikation, ist ab jetzt modular verfügbar und unterstützt je nach Bedarf Einsatzszenarien unterschiedlicher Größenordnungen. Die einrichtungsübergreifende Patientenakte ICW PXS bietet neue komfortable Funktionalitäten, um Patientendaten über Einrichtungs- und Sektorengrenzen hinweg schnell und sicher auszutauschen und zu konsolidieren. In Kombination bilden ICW MPI und ICW PXS eine flexible und investitionssichere Grundlage für den schrittweisen Aufbau moderner regionaler und landesweiter Netzwerke.

ICW Master Patient Index: modular aufgebaut – flexibel einsetzbar
ICW MPI besteht aus fünf Modulen, die einzeln oder in Kombination eingesetzt werden, z. B. für die Synchronisation von Patientenidentitäten zwischen IT-Systemen innerhalb einer einzelnen Organisation oder für die organisations- und Sektor übergreifende Patientenidentifikation in medizinischen Datenaustauschszenarien.

Die Modularisierung des ICW MPI verschafft dem Krankenhaus die notwendige Flexibilität, sofort mit einer schlanken, vorkonfigurierten und schnell einführbaren Lösung für das hausinterne ID-Management zu starten*. Auch dann, wenn weitere Ausbaustufen hin zu einrichtungsübergreifenden Patientenakten noch nicht abschließend definiert sind. Die Module erlauben bei Bedarf und zu gegebener Zeit eine nahtlose Funktionserweiterung. Die Module im Überblick:

ICW MPI Match Engine ist der zentrale Baustein des ICW MPI. Ihm liegt ein ausgereifter, wahrscheinlichkeitsbasierter Matching-Algorithmus zugrunde, der automatisiert selbst komplexe Datenkonstellationen (Abkürzungen, Schreibfehler etc.) sicher erkennt.
ICW MPI Quality Manager unterstützt die manuelle Bearbeitung besonders komplexer Zuordnungsaufgaben durch umfassende Entscheidungshilfen und Workflow-Mechanismen.
ICW MPI Statistics hält Berichts- und Statistikfunktionen bereit, um die Daten- und Zuordnungsqualität kontinuierlich zu prüfen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Filterbare Listen erlauben die nachträgliche Kontrolle automatischer und manueller Zuordnungen.
ICW MPI Configurator bietet die Möglichkeit, über eine komfortable grafische Benutzeroberfläche den Matching-Algorithmus feingranular kundenspezifisch anzupassen.
ICW MPI IHE Connectivity sichert die Konformität zu den internationalen Rahmenwerken der IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) und unterstützt u.a. die Integrationsprofile PIX (Patient Identifier Cross-Referencing) und PDQ (Patient Demographics Query) zur Abfrage von Identifikatoren und demografischen Daten.
Die konsequente Orientierung an internationalen Standards und die hohe Skalierbarkeit der Lösung prädestinieren ICW MPI nicht nur für größere Gesundheitseinrichtungen und Klinikverbünde, sondern auch für den Aufbau regionaler und landesweiter Vernetzungsszenarien. ICW MPI kann ergänzt werden um ICW PXS, der den Austausch von medizinischen Dokumenten wie Befunde und Bilder auf Basis des XDS-Integrationsprofils (Cross-Enterprise Document Sharing) unterstützt. „Wir haben uns für das Leistungsangebot von ICW entschieden, weil das nicht nur unsere Stammdatenqualität verbessern und unsere Rahmenarchitektur unterstützen kann, sondern auch Lösungen für den medizinischen Informationsaustausch bietet, die die nationale eHealth Strategie unterstützen können“, bestätigt Magnus Oetiker, Leiter Hospital Services, Hirslanden-Gruppe, Schweiz.

ICW Professional Exchange Server: sektorübergreifend, sicher und komfortabel
ICW PXS bietet eine patientenzentrierte Sicht auf aggregierte medizinische Informationen über System- und Sektorgrenzen hinweg. Dank einer webbasierten Portaloberfläche ist der Zugang zu einrichtungsübergreifenden, gemeinsam genutzten Patientenakten sehr einfach und setzt keine Schnittstellen zu existierenden Praxis- oder Krankenhausinformationssystemen voraus. Alle zugriffsberechtigten Ärzte können sich darüber sehr schnell ein einheitliches Bild von der gesundheitlichen Situation ihrer gemeinsamen Patienten machen.

Als neue Funktionalität erlaubt ICW PXS ab sofort die sichere Arzt-zu-Arzt-Kommunikation. Über das integrierte webbasierte E-Mail-System können sich Anwender Nachrichten und Links auf Dokumente (z. B. Befundberichte oder Entlassbriefe) schicken. Im Gegensatz zur herkömmlichen E-Mail-Kommunikation in Klinik und Praxis verlassen die Nachrichten die sichere ICW PXS Betriebsumgebung nicht. Damit gewährleistet ICW PXS eine datenschutzkonforme elektronische Kommunikation im klinischen Routinebetrieb.

Dass ICW insgesamt höchsten Wert auf Datensicherheit legt, unterstreicht der Sicherheitstest, der im Juli 2011 durch die SySS GmbH durchgeführt wurde und diverse Schnittstellen von ICW PXS auf mögliche Sicherheitslücken hin untersucht hat. Danach bestätigt die SySS GmbH, dass der Ein- und Ausgabevalidierung seitens der ICW Entwickler die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet worden sei, so dass hier keine Schwachstellen identifiziert wurden, wie sie üblicherweise vergleichsweise häufig in Webanwendungen festzustellen seien.

ICW MPI und ICW PXS – Grundlage für Aufbau moderner Vernetzungsszenarien
Moderne, integrierte Versorgungskonzepte erfordern den zuverlässigen Patientendatenaustausch über Einrichtungs- und Sektorengrenzen hinweg. Hierfür bilden ICW MPI und ICW PXS eine solide Grundlage. Beide Anwendungen sind hoch skalierbar und ermöglichen Versorgungsszenarien unterschiedlicher Größenordnungen. Sie basieren auf der ICW eHealth Platform, die sich konsequent an internationalen Standards wie HL7 und IHE orientiert. Beide Anwendungen haben dazu auf europäischen und amerikanischen IHE Connectathons die Konformität mit einer Vielzahl von IHE-Profilen wiederholt unter Beweis gestellt. Peter Kirschbauer, Vorstandsvorsitzender von ICW: „Der Grad an Interoperabilität wird künftig das Maß für zukunftsfähige eHealth-Lösungen sein. Unsere modular aufgebaute ICW eHealth Platform unterstützt deshalb out-of-the-box HL7 und IHE-Konformität und erlaubt es uns, investitionssichere Lösungen wie ICW MPI und ICW PXS schnell und kosteneffektiv in bestehende IT-Landschaften zu integrieren.“