18.10.2007

iSOFT Deutschland GmbH

IT-Vernetzung im Gesundheitswesen

Die Leiter von über 2.200 Krankenhäusern und Kliniken in Deutschland bereiten sich intensiv auf den zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck im Gesundheitswesen vor. Dabei setzen sie in erster Linie auf umfangreiche Investitionen in ihre IT-Anwendungen. Dies ergab eine Umfrage von iSOFT unter 100 IT-Leitern von Kliniken und Krankenhäusern. Als einer der international führenden Healthcare IT-Anbieter mit über 3.000 IT-Spezialisten unterstützt iSOFT weltweit rund 8.000 Kunden bei der Einführung von eHEALTH-Lösungen. „Derzeit werden in Deutschland jährlich nur 1-1,5 Prozent der Gesamtausgaben im Gesundheitswesen - circa 240 Milliarden EUR - in IT investiert“, so Peter Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der iSOFT Deutschland GmbH. „Laut unserer Umfrage gehen jedoch alle befragten IT-Leiter davon aus, dass die Investitionen für den Ausbau der IT-Vernetzung auf mindestens 3-7 Prozent steigen werden.“ Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Über 33% der Befragten verweisen auf den zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck und 20% der IT-Leiter sehen die dringende Notwendigkeit zur Prozessoptimierung.

IT-Vernetzung zum Vorteil von Ärzten und Patienten
Durch die Investition in fachspezifische IT-Anwendungen in Kliniken und Krankenhäusern versprechen sich alle Entscheider eine Optimierung ihrer Arbeitsabläufe. Rund 27% erwarten eine Beschleunigung der Arbeitsabläufe, 25 % eine Vereinfachung und 23% kostengünstigere Arbeitsabläufe. Besonders der Patient soll davon profitieren, erwarten doch 30% der Befragten IT-Leiter eine schnellere Diagnose, 22% geringere Wartezeiten und 19,5 % der Befragten geringere Fehlerquoten. Die größten Optimierungspotentiale bei IT-Anwendungen sehen die Teilnehmer der Umfrage beim klinischen Wissensmanagement (21%) und bei den elektronischen Patientenakten. Die konsequente und schnelle Einführung der elektronischen Patientenakte wird nach Ansicht der Befragten eine Kommunikationsverbesserung (49%) und Kostensenkung (42%) zur Folge haben.

IT-Anbieter müssen echte Hilfestellung leisten
Die iSOFT Umfrage zeigt deutlich, dass nicht immer nur knappe IT-Budgets der Grund für eine eher zögerliche IT-Vernetzung sind. Vielmehr scheuen 20% der Befragten die Komplexität von eHEALTH und 15% verweisen auf eine fehlende IT-Strategie. Hier sind alle führenden Anbieter von eHealth-Lösungen gefragt, nicht nur Hard- und Software zu liefern, sondern ein umfassendes und individuelles Lösungskonzept für jedes Krankenhaus. „Alle diskutieren über den Wandel im Healthcare-IT-Management“, so Peter Hermann, „es wird Zeit, dass wir ihn endlich vollziehen. Die steigenden Investitionen im IT-Bereich machen deutlich, dass viele deutsche Kliniken und Krankenhäuser die Zeichen der Zeit erkannt haben.“