12.10.2007

Weinmann Geräte für Medizin GmbH & Co. KG

Internationale Expansion

(Hamburg) – „Weinmann (Shanghai) Medical Equipment Trading Co. Ltd.” heißt das neu gegründete Tochterunternehmen des Hamburger
Medizingeräteherstellers Weinmann in Shanghai, das gerade seine Zulassung erhalten hat. Damit setzt das traditionsreiche Familienunternehmen seine vor vier Jahren intensivierte Expansions- und Internationalisierungsstrategie fort.
„Der chinesische Markt ist für uns als Medizingerätehersteller sehr attraktiv“, erklärt Marc Griefahn, Sprecher der Geschäftsführung der Firma Weinmann. „Shanghai haben wir als Sitz unseres Tochterunternehmens gewählt, weil diese Stadt als wichtiges Businesszentrum Chinas der richtige Ausgangspunkt für die Erschließung dieses Marktes ist. Zudem ist Hamburgs Partnerstadt für uns ein Musterbeispiel für das moderne, aufstrebende und dynamische neue China.“
Weinmann-Qualität wird in Asien sehr geschätzt
Aufgabe des Weinmann-Shanghai-Teams ist es, die Firma Weinmann bei chinesischen Ärzten und Patienten bekannter zu machen, Vertrauen aufzubauen und die qualitativ hochwertigen Medizingeräte „Made in Germany“ in China zu vertreiben. „Vielen Menschen in Asien ist die hohe Qualität und Zuverlässigkeit von deutschen Medizingeräten äußerst wichtig“, sagt Marc Griefahn. „Wir schätzen den chinesischen Markt deshalb als sehr positiv ein, obwohl das Gesundheitssystem dort völlig anders strukturiert ist als in Deutschland.“ Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist der After-Sales-Service, den Weinmann nun auch vor Ort anbieten kann. Dadurch werden die Wartung und ggf. notwendige Reparaturen schneller und preisgünstiger. Zudem kann besonderen Bedürfnissen der Kunden besser Rechnung getragen werden.
Wachstumsstrategie der Zukunft
Die Firma Weinmann hat ihren Hauptsitz im Hamburger Stadtteil Stellingen, das Produktions-, Logistik- und Service-Zentrum befindet sich im nahe gelegenen Henstedt-Ulzburg. Insgesamt sind heute weltweit ca. 480 Mitarbeiter für Weinmann tätig. Weitere Niederlassungen unterhält das Unternehmen in Frankreich, der Schweiz, Thailand, Australien, Neuseeland und Venezuela. Der Umsatz lag im Jahr 2006 bei 63,2 Millionen Euro, 35 % davon wurden im Export erwirtschaftet. „China ist ein wichtiger Teil unserer Expansionsstrategie“, erklärt Marc Griefahn, „Im nächsten Schritt geht es jetzt darum, das Geschäft in dieser Region auszubauen und unsere Position dort zu festigen“. Insgesamt plant das Unternehmen, den Exportanteil bis zum Jahr 2011 auf 55 % zu erhöhen.