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Bild: Abbildung zeigt Arterie mit Blutkörperchen und Ablagerungen; Copyright: Panthermedia.net/lightsource

Wissenschaftler klären Mechanismus der zellulären Selbstheilung auf

25.08.2016

Experten ist es gelungen, den Mechanismus der Selbstheilung bei Blutgefäßverschlüssen zu verstehen: Eine regelrechte Kaskade von zellulären Vorgängen ist dafür verantwortlich, dass der menschliche Körper im Falle von Gefäßverschlüssen sogenannte Umgehungskreisläufe ("Kollateralgefäße") bilden kann. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei den Mastzellen zu.
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Bild: Abbildung zeigt eine Thymusepithelzelle ; Copyright: Departement Biomedizin, Universität Basel

Genetische Regulation der Thymusfunktion identifiziert

23.08.2016

Forschende der Universitäten Basel und Oxford haben erstmals sämtliche Gene identifizieren, die durch das Protein Foxn1 reguliert werden. Die Resultate zeigen: Foxn1 ist nicht nur entscheidend am Aufbau des Thymus im Embryo beteiligt, sondern reguliert auch entscheidende Funktionen des entwickelten Organs.
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Bild: Produktion des ImmuSticks: Aufbringung der Immunrezeptoren auf die Oberfläche des Teststreifens; Copyright: Foto Fraunhofer IGB

Schnelltest identifiziert Krankheitserreger

22.08.2016

Bakterien, Pilze oder Viren lassen sich heute in der Regel nur mit aufwendigen Labortests oder Tierversuchen sicher nachweisen. Fraunhofer-Forscher entwickeln deshalb einen Stick, der wie ein Schwangerschaftstest funktioniert und schnell ein Ergebnis liefert. Künftig sollen damit auch Allergene und Krankheitserreger im Blut nachgewiesen werden.
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Bild: DNA-Kopie in einem Mikroarray mit etwa 4.000 meist grünen Punkten; Copyright: Christin Rath/Philipp Meyer

Biomoleküle kopieren, Innovationspotenzial ausschöpfen

16.08.2016

Ein Biomolekül-Kopierer, der ähnlich wie ein Fotokopierer funktioniert: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Freiburger Biochemiker und Physiker Dr. Günter Roth und seine Arbeitsgruppe für diese Entwicklung in der Maßnahme "Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+" mit mehr als 1,6 Millionen Euro.
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Bild: Mikroskopische Aufbahmen: Links Monozyten, rechts (nach 10 Tagen) Makrophagen; Copyright: Dr. Christoph Garbers

Immunzellen: Eingebauter Schutzmechanismus

16.08.2016

Das Protein Interleukin-6 (IL-6) kann in Zellen verschiedene Funktionen übernehmen, je nachdem wie es Zellen aktiviert. Regt es Zellen über den klassischen Signalweg an, hilft es bei der Regeneration von Gewebe und ist unentbehrlich bei der Bekämpfung von bakteriellen Infektionen. Aktiviert es Zellen jedoch über den sogenannten "trans-Signalweg", fördert es Entzündungen.
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Bild: Wissenschaftler im Labor; copyright: Barbara Frommann/Uni Bonn

Wachposten des Immunsystems werden erst am Einsatzort "scharf"

05.08.2016

Tagtäglich dringen Krankheitserreger in den menschlichen Körper ein, die bekämpft werden müssen. Das Immunsystem hat hierfür Wachposten-Zellen entwickelt, die eindringende Bakterien und Viren fressen. Forscher konnten nun entschlüsseln, dass diese Zellen in ihrer Entwicklung erst einsatzbereit sind, wenn sie ihr Einsatzgebiet, alos ihr Zielgewebe, erreicht haben.
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Bild: Eine kleine Tafel, auf der

Neues Forschungsnetzwerk für Mikrobiomforschung

27.07.2016

Mikroben und Viren haben weitreichenden Einfluss auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Die neu gegründete "Austrian Microbiome Initiative" (AMICI) fördert die nationale Mikrobiomforschung und vernetzt MedizinerInnen und ForscherInnen verschiedenster Fachrichtungen zur Nutzung von Synergien.
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Bild: Gefärbter Gewebeschnitt; Copyright: CSB Massachusetts General Hospital

Blut-Abbau: Zell-Einwanderer schützen vor Eisenvergiftung

25.07.2016

Freiburger Forscher entschlüsseln, wie der Körper rote Blutkörperchen abbaut, ohne sich dabei selbst zu vergiften. Der Ansatz könnte Komplikationen nach Blutvergiftung und Hämolyse vermindern.
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Foto: Gefärbte mikroskopische Aufnahme von Bakterien

Die Blitzabwehr der Bakterien

06.07.2016

Dringen Bakterien in den Körper eines Menschen oder eines Tieres ein, werden sie vom Immunsystem als fremd erkannt. Daraufhin versuchen die Immunzellen, diese Fremdkörper zu beseitigen.
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Foto: Blutprobe auf Dokument mit dem Testergebnis negativ

Studie ermöglicht erstmals Analyse der frühesten Phase einer HIV-Infektion

10.06.2016

Forscher waren an einer prospektiven, multinationalen Studie beteiligt, die virologische und immunologische Veränderungen durch HIV untersucht hat – noch bevor klinische Symptome oder kommerzielle Tests auf eine HIV-Infektion hinweisen konnten.
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Foto: Kind wird mit Stechhilfe in den Finger gestochen

Diabetes: flächendeckende Prävention, frühzeitige "Impfung"?

08.04.2016

Diabetes erwischt neue Patienten oft kalt - etwa wenn sie mit einer Stoffwechselentgleisung in der Notaufnahme landen. Häufig betrifft das Kinder. Ihr Immunsystem zerstört schon früh die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und verursacht so einen Typ 1 Diabetes. Der ließe sich durch frühes Screening erkennen und mit einer Regulierung des Immunsystems möglicherweise sogar vermeiden.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Foto: Menschen in einem Wartezimmer

Impfstoffe: Aktivierbares Depot anstatt mehrerer Spritzen

22.08.2014

Impfstoffe sind, neben den Antibiotika, die vielleicht bedeutendste Entwicklung der Medizin: Sie schützen uns vor Krankheiten, indem sie unser Immunsystem mit Erregern „bekannt machen“. So bewahrt uns eine kleine Injektion vor schweren und potenziell tödlichen Krankheitsverläufen.
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Multiresistente Erreger wollen die Welt erobern

01.08.2014

Bakterien sind überall: auf der Haut, im Darm und in jeder Pfütze. Die meisten, die sich auf dem menschlichen Körper tummeln, sind gut. Jedoch nicht alle. Am gefährlichsten sind die Erreger, die Resistenzen aufweisen und so nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Ihre Verbreitung bedroht dann Menschen auf der ganzen Welt.
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"Das immunsensorische System geht über die eigentlichen Immunzellen hinaus"

22.01.2014

Es ist Wächter des Körpers und unter Umständen sein Feind: Das Immunsystem schützt uns auf zellulärer Ebene vor Eindringlingen, kann aber auch schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn es den Körper selbst fälschlich als Bedrohung erkennt. Molekulare Rezeptoren im gesamten Körper ermöglichen diese „Wahrnehmung“ dessen, was im Körper geschieht.
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