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Bild: Tigermücke auf der Haut; Copyright: panthermedia.net/Michael Pettigrew

Zika-Virus: Stammzellforschung ermöglicht Blick in frühe Hirnentwicklungsstörungen

20.02.2017

Seit Herbst 2015 führt die Zika-Virus Epidemie vor allem in Süd- und Mittelamerika zu einer auffälligen Zunahme von Geburten von Babys mit einem viel zu kleinen Kopf, der sogenannten "Mikrozephalie".
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Bild: Ein rotes und ein blaues Geflecht, davor eine Wippe mit einer roten und einer blauen Kugel; Copyright: Abteilung Neurobiologie, JGU

Synapsen konkurrieren um neuronales Baumaterial

17.02.2017

Gleichgewicht zwischen hemmender und erregender synaptischer Aktivität ist für strukturelle Homöostase wichtig. Während der Entwicklung neuronaler Schaltkreise müssen Nervenzellen über tausende von Synapsen korrekt miteinander verbunden werden. Synapsen verschalten zumeist auf spezialisierte Strukturen von Nervenzellen, die Dendriten. Dendriten dienen somit dem Empfang von neuronaler Information.
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Bild: 3D-Grafik des menschlichen Gehirns mit Teil des Rückenmarks; Copyright: panthermedia.net/CLIPAREA

Entzündung und Depression

13.02.2017

In Deutschland leiden derzeit rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Deren Ursachen sind noch immer unzureichend verstanden. Seit längerem wird vermutet, dass Immun-Botenstoffe, so genannte Zytokine, an der Entstehung depressiver Störungen beteiligt sein könnten.
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Bild: Frau isst ein Sandwich vor geöffnetem Kühlschrank; Copyright: panthermedia.net/Andrey Armyagov

Neuronaler Schaltkreis kreist ums Essen

03.02.2017

Die Suche nach Nahrung ist ein Urinstinkt von Mensch und Tier. Aber was sich dabei genau im Gehirn abspielt, war bislang unbekannt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin und dem Exzellenzcluster NeuroCure konnten nun die Wissenslücke schließen: Sie haben einen neuronalen Schaltkreis entdeckt, der die Nahrungssuche aktiviert.
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Bild: Schallwellen dringen an ein Ohr; Copyright: panthermedia.net/Andreus

Echoortung - Lernen, den Raum zu hören

01.02.2017

Der Mensch muss nicht um sich schauen, um sich im Raum zu orientieren. Blinde Menschen orten Echos von selbstgenerierten Geräuschen, um zu wissen, in welcher Entfernung von Wänden sie sich befinden. Dafür klopfen sie zum Beispiel mit einem Stock auf den Boden oder klicken mit der Zunge.
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Bild: Computer-generiertes Bild eines Gehirns mit einem Mikrochip darauf; Copyright: panthermedia.net/Alexmit

Wenn der Computer uns intuitiv versteht

23.01.2017

Dr. Thorsten Zander, Postdoc in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Klaus Gramann im Fachgebiet Biopsychologie und Neuroergonomie an der TU Berlin, entwickelt einen Algorithmus, der unbewusste Hirnsignale aus einem passiven Brain-Computer-Interface analysiert.
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Bild: Ältere Frau beim Krafttraining; Copyright: panthermedia.net/Sylvain Robin

Widerstand ist nicht zwecklos: Gewichte heben gegen Demenz

03.01.2017

Eine neue Studie der University of New South Wales, der University of Sydney und der University of Adelaide zeigt, dass Überfünfundfünfzigjährige mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen ihre Gehirnfunktion mit Muskelaufbau stärken können.
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Bild:Stethoskop und ein Richterhammer auf einem braunen Tisch; Copyright: panthermedia.net / Feverpitch

Patentierung embryonaler Stammzellen

22.12.2016

Mit rechtlichen und ethischen Aspekten der sogenannten Biopatentierung beschäftigt sich ein Forschungsprojekt, das Wissenschaftler der Universität Heidelberg und Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften durchführen.
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Bild: Grafik eines in rot gekleideten Mannes, dem ein Puzzleteil mit Flügeln entgegenfliegt, hinein in einen RNA-Block; Copyright: Universität Basel, Biozentrum

Was du heute kannst besorgen – Zwischenablage im Gehirn spart Zeit

22.12.2016

Nervenzellen im Gehirn legen einen Vorrat an DNA-Kopien an, um schneller auf Reize reagieren zu können. Diese Zwischenablage beschleunigt die Herstellung von Proteinen immens – ein Grund dafür, warum sich Nervenzellen des Gehirns bei Lernprozessen so schnell anpassen können.
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Foto: Mann mit einem EEG auf dem Kopf sitzt vor einem Computer ; Copyright: CITEC/Universität Bielefeld

Das Verstehen durch Greifbewegungen beschleunigen

20.12.2016

Ein Wort zu hören oder zu sehen, heißt nicht, es sofort zu verstehen. Das Gehirn muss die Buchstaben als solche erkennen, zusammensetzen und im Gedächtnis "nachschlagen", was das Wort bedeutet.
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Foto: Dr. Surjo R. Soekadar (links) im Test mit einem Probanden; Copyright: Surjo R. Soekadar

Selbstständig essen mithilfe von Neuro-Robotik

16.12.2016

Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Führung der Universität Tübingen ist es erstmals gelungen, mit technischen Mitteln die Handfunktion querschnittsgelähmter Menschen im Alltag fast vollständig wiederherzustellen: Mit Hilfe eines hirngesteuerten Hand-Exoskeletts, also einer Art tragbaren Roboters, konnten sechs Probanden ihre gelähmte Hand in Alltagssituationen einsetzen.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Hand hält braune Maus im Nacken - gelber Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/icefront

Studie an Mäusen und Menschen zeigt: MicroRNA-Molekül spielt wichtige Rolle bei Stress

30.11.2016

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) konzentrierten sich bei ihrer Erforschung der Mechanismen im Umgang mit Stress auf MicroRNAs (miRNAs), die regulieren, ob Gene aktiv werden oder nicht.
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Bild: Grafik eines menschlichen Kopfes, ein Radiergummi löscht Teile des Gehirns aus; Copyright: panthermedia.net/andreus

Forschung zu Ursachen von Alzheimer – Folgenschwere Faltung verhindert

29.11.2016

Die Diagnose Alzheimer geht einher mit der Angst vor dem Verlust der eigenen Persönlichkeit und des selbstbestimmten Lebens. Medikamente können lediglich Symptome bekämpfen. Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) gelang es nun, die Bildung bestimmter Eiweißstrukturen zu verhindern, die als Ursache für die Krankheit diskutiert werden.
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Weinendes Kind mit Gipsarm

Verschiedene Fachrichtungen – ein Ziel: Kinder richtig behandeln

01.03.2016

Kinder, besonders Neugeborene, gelten weithin nicht mehr nur als kleine Erwachsene, deren Behandlung quasi nur "geschrumpft" werden muss. Speziell die Ausbildung von Pädiatern umfasst deshalb mehrere Bereiche, denn bei ihnen läuft letztlich in der Betreuung alles zusammen.
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Foto: Pipette in Petrischale

Große Schritte dank neuer Methoden

01.02.2016

Selbstheilungskräfte wie ein Superheld auf der Kinoleinwand? Zumindest im weitesten Sinne ist es das, worauf die Regenerative Medizin abzielt. Im Teilgebiet der Biomedizin herrscht derzeit die stärkste Entwicklungsdynamik. Neue Methoden sollen der Medizin in neue Sphären verhelfen.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Grafik: Stent in einem Blutgefäß

Mechanische Thrombektomie: Schlaganfallbehandlung 2.0

01.12.2015

Rund 250.000 Deutsche erleiden jährlich einen Schlaganfall. Damit ist er die dritthäufigste Todesursache nach Herz- und Krebserkrankungen. Die Durchblutungsstörung, die in Folge im Gehirn auftritt, wird in der Regel mit einer systemischen Thrombolyse behandelt. Ein Verfahren, das diverse Risiken birgt. Anders die mechanische Thrombektomie, die im Vergleich eindeutige Vorteile mitbringt.
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Foto: Laborratte

Multiple Sklerose: Wirkt der Darm auf das Immunsystem?

01.12.2015

Multiple Sklerose kann scheinbar jeden treffen – ungeachtet von Alter, Herkunft, Lebensweise oder Geschlecht. Aber warum trifft sie dann nicht jeden? Scheinbar bestimmen nicht nur genetische und Umweltfaktoren, ob sie entsteht oder nicht. Auch die zahllosen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, könnten daran beteiligt sein.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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Grafik: Raumstation

"Studien mit Mikroschwerkraft deuten darauf hin, dass Stammzellwachstum im Weltraum schneller abläuft"

22.04.2014

Die Internationale Raumstation ISS ist nicht nur das größte künstliche Objekt im Weltraum. Sie ist auch ein Labor für Physiker, Chemiker, Biologen und Mediziner, das mit ungefähr 28.000 Stundenkilometern in rund 400 Kilometern Höhe die Erde umkreist. Und dank dieses Standortes könnte die ISS eines Tages auch einen wichtigen Beitrag zur regenerativen Medizin leisten.
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