04.08.2011

ALHO Systembau GmbH

Keine Beeinträchtigung des Klinikalltags

Das Elisabeth-Krankenhaus ist das älteste Krankenhaus in Essen und zählt heute mit 613 Betten zu den großen Krankenhäusern der Region. Um die Kapazitäten zu erweitern, plante das Management einen Interims-Anbau, der in möglichst kurzer Zeit zur Verfügung stehen sollte. Man entschied sich daher für die Modulbauweise, die durch vorgefertigte Raummodule eine schnelle Umsetzung des Bauvorhabens ermöglicht. Die kurze Vor-Ort-Bauzeit ohne Beeinträchtigung des Patientenbetriebs wurde durch den hohen Vorfertigungsgrad des Gebäudes sichergestellt.

Mit seiner zweigeschossigen Erweiterung kann das Krankenhaus nun auf einer Bruttofläche von 1.117 m² 62 Patienten mehr aufnehmen. 24 vorgefertigte Raummodule bilden eine Interims-Bettenstation, die über die komplette für den Krankenhausaufenthalt notwendige Ausstattung verfügt. Die hochwertige Inneneinrichtung des modularen Gebäudes bildet die Grundlage für die Ausstattung der zu sanierenden Pflegebereiche. So verfügen beispielsweise alle Patientenzimmer über Geräteträgerschienen aus Edelstahl, die für hohe Belastungen ausgelegt sind und sich über die komplette Zimmerlänge erstrecken.

Die neue Bettenstation des Elisabeth-Krankenhauses konnte in einer Bauzeit von 13 Wochen fertig gestellt werden und ist pro Geschoss mit jeweils zehn Drei-Bett-Zimmern, einem Ein-Bett-Zimmer, Untersuchungszimmer, Stationsküche, Dienstzimmer und Lagerraum ausgestattet. Über einen Verbindungsgang ist das Gebäude direkt an den Bestand angeschlossen. Auch optisch gliedert sich das neue Gebäude mit seiner cremefarbenen Putzfassade harmonisch in den Gebäudebestand des Krankenhauses ein.