Krebsrisiko senken: Weniger sitzen, mehr bewegen

17/06/2015
Foto: Frau joggt in der Stadt

Deutsche Krebshilfe ruft zu körperlich aktiverem Lebensstil auf; © panthermedia.net/ benis arapovic

Siebeneinhalb Stunden täglich sitzen die Menschen in Deutschland im Durchschnitt. Das hat erhebliche Folgen für die Gesundheit: Unabhängig vom Aktivitätslevel erhöht sitzende Tätigkeit nachweislich das Krebsrisiko.

Vor allem die Wahrscheinlichkeit, an Darm- und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, steigt. Wer wenig sitzt und zudem regelmäßig körperlich aktiv ist, erkrankt dagegen seltener an Krebs. Mit der Kampagne "Bewegung gegen Krebs" unterstützt die Deutsche Krebshilfe die Menschen, ihren Alltag bewegter zu gestalten.

Fast die Hälfte ihrer Wachzeit verbringen Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene im Sitzen, zum großen Teil vor dem Computer und dem Fernseher. Zudem ist weniger als die Hälfte der sechs- bis zwölfjährigen Kinder ausreichend körperlich aktiv. Die Erwachsenen sind den Kindern kein gutes Vorbild, denn etwa die Hälfte von ihnen bewegt sich ebenfalls zu wenig.

Die Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren, ist ein wichtiges Anliegen der Deutschen Krebshilfe. Im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne "Bewegung gegen Krebs" der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln erhalten Interessierte einfache Tipps und Hilfen für die ersten Schritte hin zu mehr Bewegung.

"Wir möchten zeigen, dass es sich lohnt, seinen Körper zu fordern – für das eigene Selbstbewusstsein, aber vor allem für die eigene Gesundheit und ein vermindertes Krebsrisiko", so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Zentrales Informationselement der Kampagne ist die Internetseite www.bewegung-gegen-krebs.de. Hier gibt es unter anderem zahlreiche Informationen dazu, wo Übersichten zu Sportangeboten in der Nähe zu finden sind.

MEDICA.de; Quelle: Stiftung Deutsche Krebshilfe

Mehr über die Stiftung Deutsche Krebshilfe unter: www.krebshilfe.de