Kurse auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE: Schneller zur richtigen Diagnose mit Labormedizin

Von Infektionserkrankungen über Krebs bis hin zu Lebensmittelunverträglichkeiten wie Zöliakie: Rund 70 Prozent aller Diagnosen werden mithilfe von Laboruntersuchungen gestellt. Eine enge Zusammenarbeit des behandelnden Arztes und des Laborarztes sowie geeignete Laborverfahren sind für einen exakten Befund ausschlaggebend. Um den medizinischen Dialog zu fördern und somit Patienten eine schnellere und zuverlässigere Diagnostik zu ermöglichen, bieten Experten am 19. November 2015 im Rahmen der MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2015 den medizinischen Fortbildungskurs „Sinnvolle Labordiagnostik“ an.

Bei mehr als einem Drittel aller gesetzlich Krankenversicherten kommen jährlich Laboruntersuchungen zum Einsatz. Damit sind Laborärzte nach Hausärzten die meist konsultierte Facharztgruppe. Doch die Laboratoriumsmedizin arbeitet im Verborgenen: „Kein Patient kennt den Laborarzt, der seine Blutwerte oder Gewebeproben analysiert“, erklärt Professor Dr. med. Jan Kramer, Mitglied im Programmkomitee der MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2015. „Doch haben diese Ärzte entscheidenden Einfluss auf die Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland“. Denn die Ergebnisse ihrer Arbeit bestätigen oder widerlegen die Verdachtsdiagnosen des behandelnden Arztes und tragen somit maßgeblich zu einer erfolgreichen Therapie bei.

Für die erfolgreiche Patientenbetreuung sind der Dialog und die gegenseitige Unterstützung zwischen behandelndem Arzt und Laborarzt umso wichtiger. Mit diesem Thema beschäftigt sich deshalb der medizinische Fortbildungskurs „Sinnvolle Labordiagnostik – Symptome und Diagnosen“ auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2015. „Gerade im Rahmen medizinischer Fortbildung kann das Fachgebiet Labormedizin an Profil gewinnen, damit seine Bedeutung für die moderne Medizin deutlich wird“, betont Kramer, der den Kurs leitet. Er möchte insbesondere den medizinisch-ärztlichen Aspekt dieses Faches hervorheben.

Im Kurs diskutieren die Teilnehmer auch den rationalen Einsatz wichtiger Laborverfahren. Denn die Wahl der richtigen Methode kann den Weg zur korrekten Diagnose erheblich verkürzen. „Der Laborarzt trägt entscheidend dazu bei, dass Diagnosen zum frühestmöglichen Zeitpunkt gestellt werden können“, erklärt Kramer. Dabei dürfe er weder wichtige Tests übersehen noch unnötige Untersuchungen durchführen. Teilnehmen können alle interessierten Ärzte, auch ohne Vorkenntnisse.

Kramer hofft auf rege Beteiligung. „Die Geräte in der modernen Labormedizin werden immer leistungsfähiger und spezieller“, weiß der niedergelassene Facharzt für Labormedizin und Leiter des LADR-Laborverbundes. „Maßgeblich für die Qualität der Diagnostik ist aber nach wie vor medizinischer Sachverstand und eine fachgerechte Analyse von Befunden durch den Laborarzt.“ Zu dieser Expertise trage dieser Kurs maßgeblich bei.

Die interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2015 findet vom 16. bis 19. November in Düsseldorf statt, zeitgleich zur Weltmesse für Medizintechnik MEDICA. Die Laufzeit erstreckt sich erstmals von Montag bis Donnerstag.

+++ Bei Abdruck Beleg erbeten. +++

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Terminhinweise:

MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2015
Termin: 16. bis 19. November 2015
Ort: Düsseldorfer Messegelände
Kurs: Sinnvolle Labordiagnostik – Symptome und Diagnosen
Termin: Donnerstag, 19. November 2015
Ort: Düsseldorfer Messegelände

Pressekonferenz Termin: Dienstag, 8. September 2015, 11.00 bis 12.00
Ort: Dependance der DGIM, Oranienburger Straße 22, 10117 Berlin

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