19/11/2009

TRUMPF Medizin Systeme GmbH + Co. KG

Live aus dem OP

TruVidia
Volle HD-Qualität bei komfortabler und sicherer Datenübertragung: Das bieten die neuen Funktionen von TruVidia HD, der weltweit ersten OP-Leuchten-Kamera in High-Definition Qualität (HD) von TRUMPF. Damit präsentiert der Medizintechnik-Spezialist auf der MEDICA 2009 schon heute Technologien, die künftige Standards in puncto Bildqualität setzen werden.

Mit der neuen 3G-SDI Technologie bietet TruVidia HD den neuesten Standard bei der Übertragung von Full HD. Gegenüber der herkömmlichen HD-SDI Technologie überträgt die Kamera, die als Integration in die OP-Leuchten iLED und TruLight oder auch am separaten Arm erhältlich ist, die doppelte Datenmenge. In Echtzeit lässt sich so ein gestochen scharfes Bild mit 1.080 Zeilen Auflösung (1080p), progressivem Bildaufbau und zwei Millionen Bildpunkten übermitteln – ganz ohne Komprimierung.

Der bisherige Übertragungsstandard für Full HD (1080p), DVI (Digital Visual Interface), erlaubt aufgrund kurzer Leitungslängen die Übertragung nur innerhalb eines OPs. Bei längeren Distanzen müssen empfindliche und kompliziert zu verlegende Glasfaserkabel zum Einsatz kommen. Mit 3G-SDI hingegen funktioniert die Datenübertragung in externe Räumlichkeiten in bester Bildqualität auch über robuste und preisgünstige Koaxialkabel. So profitieren Kollegen oder Studenten in externen Büros oder Seminarräumen noch einfacher und zuverlässiger von hoher Bildqualität bei Liveübertragungen aus dem OP.

Im OP selbst hingegen lassen sich die Bilddaten nun auch ganz ohne Kabel übertragen. Mit der Entscheidung für "Wireless HD" profitieren Kliniken von höchster Planungsfreiheit im vernetzten OP. Ohne Installationsaufwand können Verantwortliche Kamera und Monitore ganz flexibel platzieren und bei Bedarf jederzeit neu positionieren.

Eine zweite Meinung wäre von Nutzen – doch der gewünschte Kollege hat seinen Arbeitsplatz in einem anderen Gebäude oder gar im Ausland? Einer gemeinsamen Diagnose steht mit TruVidia HD von TRUMPF dennoch nichts im Wege. Denn die Kamera ermöglicht Live-Übertragungen in digitale Netzwerke in voller HD-Bildqualität. Kollegen in anderen Kliniken oder Universitäten empfangen die OP-Bilder via Videodatenstrom in lokalen Netzwerken (LAN) oder weltweit über das Internet und können unverzüglich Rückmeldung geben. Dazu werden die Daten genau soweit komprimiert, dass sie sich über LAN oder das Internet übertragen lassen – ohne ihre HD-Auflösung zu verlieren. Eine aufwändige Infrastruktur oder Kabelinstallationen sind nicht notwendig, damit die Bild- und Videosignale störungsfrei ankommen. So können sich Ärzte ganz einfach miteinander austauschen – ortsunabhängig, weltweit und in Echtzeit.