01.10.2010

MAQUET GmbH & Co. KG

MAGNUS: Für Ergonomie und Sicherheit weltweit im Einsatz

Mit dem OP-Tischsystem Magnus erfüllt Maquet die Bedürfnisse der Chirurgen nach verbesserten Arbeitsbedingungen.

Rastatt/Deutschland, Oktober 2010. Damit Operationen ergonomisch und sicher durchgeführt werden können, sind geeignete Arbeitsbedingungen für das OP-Team eine grundlegende Voraussetzung. Dieses gilt für den gesamten Operationsbereich, besonders aber auch für den Einsatz des OP-Tisches. So gaben laut einer Studie¹ 45% der befragten Chirurgen an, dass sie zum Ausgleich der OP-Tischhöhe intraoperativ auf eine Stufe steigen müssen. Knapp 33% der befragten Ärzte und 56% des befragten OP-Pflegepersonals sagen, dass Probleme mit OP-Tischen und Stufen mehrfach zur Gefährdung der im OP befindlichen Personen geführt haben.

Das Bewusstsein für Ergonomie wächst

Dr. Geert Vandenbroucke, Anästhesist und Medizinischer Direktor des OLV im belgischen Aalst, kennt die ergonomischen Defizite und weiß, wie sie sich vermeiden lassen: „Der ergonomische Faktor spielt bei der Einrichtung von OP-Sälen schon heute eine wesentliche Rolle. So haben wir die OP-Säle, in denen neue, zukunftsweisende, chirurgische Techniken angewendet werden, mit dem OP-Tischsystem Magnus von Maquet ausgestattet. Dieses ermöglicht durch seine individuellen Einstellungsmöglichkeiten – gerade bei laparoskopischen Eingriffen – ein entspanntes und somit sicheres Arbeiten.“
Möglich macht dieses unter anderem die einzigartige Höhenverstellbarkeit des OP-Tischsystems zwischen 535 mm und 1.235 mm.

OP-Tisch von Maquet unterstützt effizienten Workflow in über 1.000 OP-Sälen

Mehr als eintausend Magnus-OP-Tischsysteme sind inzwischen international im Einsatz. Im August konnte der 1.000ste Magnus OP-Tisch an das OLV in Aalst, Belgien, übergeben werden. Das Krankenhaus setzt gleich fünf der OP-Tische für minimal-invasive Eingriffe in der Gynäkologie, Bauchchirurgie und für robotergestützte Eingriffe in der Urologie ein. So werden zum Beispiel im OLV circa 350 Prostatektomien pro Jahr durchgeführt. „Der Magnus ist ein Tisch, der durch seine extremen Kantungs- und Neigungsmöglichkeiten überzeugt. Er ist der einzige Tisch, der quasi unbegrenzte Lagerungsmöglichkeiten des Patienten bietet, die wir gerade in vielen Bereichen der minimal-invasiven Chirurgie unbedingt brauchen. Der dadurch ermöglichte Zugang zum Operationsfeld sorgt neben der optimalen Patientenversorgung auch für einen hervorragenden Arbeitsablauf“, beschreibt Dr. Vandenbroucke die Gründe für den Kauf.

Wirtschaftlichkeit steigern durch optimierte Arbeitsabläufe

Verstärkt sehen auch die Entscheidungsträger in Verwaltung und Einkauf die mit der Ergonomie einhergehende Prozessoptimierung, die sich wirtschaftlich niederschlägt. Bernhard Kulik, Leiter Produktmanagement OP-Tische bei Maquet: „Der richtige Einsatz von medizinischem Equipment entlastet nicht nur Chirurg und OP-Personal, sondern wirkt sich auch auf die Effizienz und somit auf die Wirtschaftlichkeit aus. Aufgrund fehlender ergonomischer Ausstattung ist besonders das Hochleistungszentrum OP-Saal anfällig für Komplikationen und Risiken. Das kann für das Krankenhaus mitunter sehr teuer werden.“ Die zunehmende Berücksichtigung dieses Aspektes und die damit verbundene Wertschöpfung für Chirurg, OP-Personal, Patient und Krankenhaus lässt sich bei Maquet direkt am Grad der Kundennachfrage messen: Bei dem in Deutschland gefertigten Magnus OP-Tischsystem konnte das Unternehmen von 2008 auf 2009 eine Steigerung von 50% der Nachfrage verzeichnen.