22.04.2008

German Healthcare Export Group e.V. (GHE e.V.)

MAQUET bringt BMU 40 auf den Markt

Die Blood Monitoring Unit BMU 40 (Foto: MAQUET)
MAQUET Cardiopulmonary unterstützt mit der MAQUET Blood Monitoring Unit BMU 40 das OP-Team dabei, alle wesentlichen Informationen im Blick zu behalten.

Die wichtigen Blutwerte werden angezeigt und alle drei Sekunden online auf dem Touchscreen-Display aktualisiert. So wird der Patient ständig überwacht.

Die MAQUET Innovation ist nach dem Plug-and-Play-Prinzip sofort einsatzfähig. Dies garantiert besonders bei Notfällen und beim schnellen Einsatz des extrakorporalen Kreislaufes die sofortige Messgenauigkeit der lebensnotwendigen Blutparameter.

Möglich macht dies ein Kalibriersystem mit einem Barcode. Um etwaige Messtoleranzen des Blutgas-Analyse-Geräts während des Einsatzes der Herz-Lungen-Maschine zu minimieren, werden die Kalibrierdaten der Sensoren bereits bei der Herstellung von MAQUET ermittelt und in einem Barcode verschlüsselt. Die im Barcode enthaltenen Kalibrierinformationen werden über einen Barcode-Scanner eingelesen und im Blutgas-Analyse-Geräts gespeichert. Dadurch wir die Messgenauigkeit erhöht.
Das Gerät misst den arteriellen Sauerstoffpartialdruck (pO2), die venöse Sättigung (SvO2), den Hämatokrit (HCT), Hämoglobin (Hb) sowie die arterielle und venöse Temperatur (Ta und Tv). Zusätzlich wird der Sauerstoffverbrauch (VO2) berechnet.

Auch ein Datenaustausch mit der MAQUET Herz-Lungen-Maschine HL 20 ist möglich.

Neben der sofortigen Verfügbarkeit der Messwerte und einer einfachen Handhabung überzeugt das Blutgas-Analyse-Gerät durch die blutschonende Sensor-Technologie. Das Sensor-Element wird an den extrakorporalen Kreislauf ohne weitere blutschädigende Umwege angesteckt. Das Blut wird über die hauchdünne Messfolie des Sensor-Elements geleitet. Zudem verzichtet MAQUET auf Metallgehäuse in den Konnektoren und beugt dadurch der unerwünschten Hämolyse vor.