12/11/2014

DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH

MEDICA: DGN und mediDOK stellen neue Lösung für Bilddatenaustausch vor

mediDOK-Geschäftsführer Rainer Svojanovsky (links) und DGN-Geschäftsführer Frank Löber (rechts) demonstrieren die neue Lösung.

Auf der Medizinmesse MEDICA präsentiert das Deutsche Gesundheitsnetz eine neue Anwendung auf dem zertifizierten KV-SafeNet-Zugangsgerät DGN GUSbox. Mit DGN DocShare können Ärzte jetzt Bilder, Dokumente und Videosequenzen einfach und sicher über ihre DGN GUSbox austauschen. Die Datenübermittlung erfolgt dabei über eine gesicherte VPN-Verbindung direkt von DGN GUSbox zu DGN GUSbox.
DGN DocShare


Wie der Bilddatenaustausch konkret funktioniert, können MEDICA-Besucher an den Messeständen des DGN (Halle 15, B48) und der mediDOK Software Entwicklungsgesellschaft mbH (Halle 15, C40) live erleben. Die beiden Unternehmen kooperieren seit einigen Monaten im Bereich der medizinischen Bilddatenübermittlung und zeigen auf der MEDICA, wie Bilddaten aus mediDOK, einem der führenden Bild- und Dokumentenarchive im niedergelassenen Ärztebereich, mit Hilfe der DGN GUSbox von einem Messestand zum anderen übertragen werden.


Dazu wählt der Sender direkt in der mediDOK-Software die DGN GUSbox des gewünschten Empfängers aus und gibt die Bilder frei, die er dem Empfänger zur Verfügung stellen möchte – zum Beispiel Röntgenbilder, Ultraschall- oder Endoskopieaufnahmen. Der Empfänger erhält daraufhin über seine DGN GUSbox eine Mailnachricht mit Vorschaubildern, die er anklicken kann. Erst dann wird eine VPN-Verbindung zur DGN GUSbox des Senders aufgebaut, und die Bilddaten können in ihrer Ursprungsgröße aus dem mediDOK-Archiv abgerufen werden. Der Empfänger kann diese dann auf seinem Desktop oder direkt in seinem eigenen mediDOK-Archiv abspeichern.


Mit DGN DocShare werden großen Datenmengen weder per E-Mail versendet noch auf einem Mailserver zwischengespeichert, sondern über eine direkte Verbindung von Arzt zu Arzt bereitgestellt. "Der Sender behält so die Hoheit über seine Bilddaten", erklärt DGN-Geschäftsführer Frank Löber. "Er entscheidet, welche Daten er welchem Teilnehmerkreis für welchen Zeitraum zur Verfügung stellen möchte."