08.10.2008

German Healthcare Export Group e.V. / GHE e.V.

MIPM entwickelt digitalen EKG-Filter

MRT-tauglicher Patientenmonitor (Foto: MIPM)
Mammendorf. Innerhalb von nur drei Jahren Entwicklungszeit hat das Mammendorfer Institut für Physik und Medizin (MIPM) einen digitalen EKG-Filter für die Patientenüberwachung bei Untersuchungen im Kernspintomographen entwickelt. Diese Entwicklung untermauert die internationale Marktführerposition von MIPM bei MR tauglichen Produkten und setzt in Patientenüberwachung während kernspintomographischer Untersuchungen einen weiteren Meilenstein.


Mit dem neu entwickelten DSP (Digitaler Signalprozessor) gelingt es, ein klares und eindeutiges EKG-Signal aus den fast vollkommen gestörten Untersuchungs-sequenzen, die im Kernspintomographen entstehen, zu extrahieren.

In Kooperation mit der Münchner Hochschule für angewandte Wissenschaften (HM) und der Ludwig Maximilian Universität München (LMU) hat das Mammendorfer Institut spezielle Algorithmen entwickelt. Diese filtern die Störungen, die aufgrund des sehr starken Magnetfeldes und der schnellen Schaltzeiten von Magnetspulen entstehen und eine Überwachung der Herzaktivität von Patienten während Kernspinuntersuchungen nahezu unmöglich machten.

Für Patienten, die während Kernspinuntersuchungen narkotisiert oder ruhiggestellt werden müssen, bedeutet dies, dass eine genaue Überwachung ihrer Herztätigkeit durch den Anästhesisten und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht wird.