In einem Auszug der Projekt-Zusammenfassung hieß es: "In den von der Hochfeld-Bildgebung betroffenen verschiedenen Gebieten bilden die französische und deutsche öffentliche Forschung weltweit eine erstklassige Forschergemeinschaft. Auf deutscher Seite führt die Universität von Freiburg in Partnerschaft mit den Standorten Jülich und Berlin und dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg das Projekt an."

Kernpunkte der Entwicklungsarbeiten seien die Etablierung der schnellen und ultraschnellen MRT, die funktionelle Bildgebung des Gehirns und des Herzens, die molekulare Bildgebung zur Entwicklung neuer hochselektiver Kontrastmittel und der Einsatz der MRT in der Entwicklung und Erprobung neuer Medikamente.

Die Forschung in Freiburg verfolgt im Bereich des functional imaging die bildliche Darstellung der Funktion im Körper. In der Abteilung Röntgendiagnostik in Freiburg setzt Professor Dr. Mathias Langer, Ärztlicher Direktor der Abteilung Röntgendiagnostik der Radiologischen Klinik, gemeinsam mit Professor Hennig ultra-schnelle MR-Sequenzen zur Angiographie sowie die Ganzkörper- und Herz-MRT ein.

Das vom deutsch-französischen Ministerrat empfohlene Projekt "Molekulare Kernspintomographie mit hoher Magnetstärke" vereint Industrie und öffentliche Forschungseinrichtungen im Bereich der bildgebenden Verfahren und Krankheiten, etwa des Nervensystems, des Herz-Kreislauf-Systems und der Krebserkrankungen.

Die im Rahmen des Projektes angewandten neuen Technologien ermöglichen die Untersuchung therapeutischer Lösungen für neurologische und neurodegenerative Erkrankungen wie multiple Sklerose, Alzheimer, Erkrankungen der Gehirngefäße oder Tumore.

MEDICA.de; Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau