Mainzer Neurologin ausgezeichnet

Die Mainzer Neurologin untersucht mit in vivo- und in vitro-elektrophysiologischen Methoden Fragestellungen zur Entwicklung, Plastizität und Pathophysiologie des zerebralen Kortex. Ihre Forschungsergebnisse wurden in internationalen Zeitschriften publiziert und stellen die Grundlage für das Verständnis von neurologischen Störungen dar.

Derzeit arbeitet sie am Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2002 ist sie dort als Assistentin tätig und unterrichtet unter anderem Medizinstudierende im Praktikum/Seminar der Physiologie. Mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat sie 2006/2007 ein Jahr am Institut de Neurobiologie de la Méditerranée (INMED) in Marseille geforscht.

In Zukunft möchte Hanganu-Opatz die Entstehung, Reifung und Synchronisation von kortiko-subkortikalen Netzwerken untersuchen, die eine wichtige Rolle bei höheren kognitiven Prozessen spielen. Dadurch sollen wichtige Informationen für das Verständnis neuropsychiatrischer Erkrankungen wie Schizophrenie oder Autismus gewonnen werden.

MEDICA.de; Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz