17/03/2005

Spectaris e.V., Industrieverband

Markt in Mexiko wieder in Bewegung

Der mexikanische Markt für Medizintechnik zeigt sich nach Überwindung einer längeren Phase der Stagnation wieder überaus dynamisch. In engerer Abgrenzung - ohne orthopädische Produkte sowie chirurgische, optische und zahnärztliche Materialien - wird das Marktvolumen gegenwärtig auf rd. 850 Mio. USDollar geschätzt. Während der letzten fünf Jahre haben sich die Branchenumsätze damit quasi verdoppelt.

In der breiteren Definition der offiziellen mexikanischen Außenhandelsstatistik werden die Sektorimporte 2003 mit einem Wert von rd. 1,3 Mrd. US-Dollar angegeben. Elektromedizinische Geräte stellen dabei mit einem Anteil von rd. 60 % (783 Mio. US-Dollar) die größte Position. Der mit Abstand bedeutendste Lieferant sind die USA, auf die 2003 fast 72 % der Gesamteinfuhren entfielen. Ein großer Teil der importierten Medizintechnik wird jedoch im Lande lediglich weiterverarbeitet und anschließend - vorwiegend wieder in die USA - re-exportiert.

Zukünftig dürfte jedoch auch der mexikanische Eigenbedarf spürbar zunehmen. Schließlich liegt der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP in Mexiko heute noch deutlich niedriger als in anderen lateinamerikanischen Ländern. Die Regierung Fox hat sich einen ambitionierten Ausbau des öffentlichen Gesundheitswesens auf die Fahnen geschrieben. Ebenso investiert auch der private Sektor kräftig in neue Einrichtungen und medizinische Ausrüstungen.

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