20.08.2008

DIMDI - Deutsches Institut für Med. Dokumentation und Information

Medizinrecherche individuell: Webservices nutzen beim DIMDI

Das DIMDI bietet mit seiner LinkedSearch einen Webservice für den individuellen Zugriff auf Medizindatenbanken. Damit ist die Recherche direkt aus eigenen Webseiten, einem Intranet oder anderen Softwaresystemen möglich. Beispielsweise greifen seit Juli 2008 die Asklepios-Kliniken und das Portal der Stiftung Careum über diesen Webservice auf medizinische Literatur beim DIMDI zu.

Der Webservice DIMDI LinkedSearch ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Softwaresystemen auf XML-Basis. Dabei werden die aus einer Software, einer Internetseite oder einem Intranet heraus formulierten Suchanfragen direkt an die Datenbanken beim DIMDI übergeben. In der Anfrage einer Software, z. B. in Internetseiten, Arztpraxis, Krankenhaus oder Universität, werden Datenbank, Suchformulierung und gewünschte Ergebnismenge bereits definiert und über das XML-basierte plattformunabhängige Protokoll SOAP zum DIMDI transportiert. Die Suchergebnisse werden auf dem "Rückweg" in strukturierter Form an die anfragende Anwendung übermittelt.

Die Kriterien für die Suche lassen sich über definierte Parameter festlegen:
* die gewünschten Datenbanken
* der Suchbegriff oder auch komplexere Suchformulierungen
* die Ausgabe bestimmter Felder wie Autor, Zeitschrift oder Erscheinungsjahr
* die Reihenfolge für die Sortierung
* den Umfang des gewünschten Dokumentsets
* das Ausgabeformat (HTML, ASCII, XML)

Die internationale Klinikkette Asklepios greift jetzt aus ihrem Intranet über die DIMDI LinkedSearch auf zahlreiche kostenfreie Datenbanken beim DIMDI zu, darunter MEDLINE, die DAHTA-Datenbank mit HTA-Berichten zur Bewertung medizinischer Verfahren und Technologien, das eJournal German Medical Science (gms), Deutsches Ärzteblatt und Kataloge der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED): CCMed und MEDIKAT.

In den 97 Asklepios-Einrichtungen in Deutschland können jetzt alle Mitarbeiter im Unternehmensportal über eine online-gestützte medizinische Asklepios-Zentralbibliothek direkt beim DIMDI recherchieren.

Die Schweizer Stiftung Careum widmet sich der Aus-, Weiter- und Fortbildung in den Gesundheitsberufen und betreibt u. a. ein Bildungszentrum, eine E-Learningplattform und einen Verlag. In das Fachportal Careum-Explorer ist der Zugriff mit der DIMDI LinkedSearch integriert. Hier kann jede/r in 13 Datenbanken beim DIMDI mit dem Schwerpunkt Medizin, Health Technology Assessment und Gesundheitsökonomie recherchieren: z. B. im Katalog CCMed, nach HTA in DAHTA, CDSR und DARE aus der Cochrane Library, INAHTA und in den Verlagsdatenbanken von Hogrefe, Karger, Kluwer, Springer, Springer PrePrint, Thieme, Thieme PrePrint (jeweils ohne kostenpflichtige Volltexte).

Sie interessieren sich ebenfalls für einen Zugriff über die DIMDI LinkedSearch auf Datenbanken beim DIMDI und möchten dafür einen Nutzungsvertrag abschließen? Dann ist Ihre Ansprechpartnerin Sabine von Gliszczynski: sabine.vongliszczynski@dimdi.de, Tel. +49 221 – 4724-271.

Ansprechpartner:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: +49 221 4724-531, E-Mail: presse@dimdi.de

Ergänzende Informationen auf unserer Website:
* DIMDI LinkedSearch - www.dimdi.de/static/de/db/service/schnittstellen/linkedsearch.htm
* Recherche-Einstieg - www.dimdi.de/dynamic/de/db/recherche/index.htm

Weitere Informationen im Web:
* www.asklepios.com
* www.careumexplorer.ch


Das DIMDI stellt hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel- und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung medizinischer Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM oder OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die u.a. für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind.
Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und 70 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dazu entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.