18.10.2011

Berlin-Brandenburg, c/o Berlin Partner GmbH

Melanie Bähr wird neue Geschäftsführerin von Berlin Partner

Die bisherige Justiziarin der IHK Berlin verantwortete dort das Geschäftsfeld „Recht & Fair Play“
Bähr wird von der IHK unmittelbar freigestellt und steht ab Montag für einen geordneten Übergang zur Verfügung

Die Aufsichtsräte von Berlin Partner und der Partner für Berlin Holding haben in ihrer heutigen Sitzung eine neue Geschäftsführerin für die Berliner Standortmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft berufen. Unter zahlreichen qualifizierten Bewerbern konnte sich Melanie Bähr, 35, als geeignetste Kandidatin durchsetzen.

Bähr ist bislang Justiziarin der IHK Berlin und verantwortet dort als Geschäftsführerin das Geschäftsfeld „Recht & Fair Play“. Sie wird von dieser Aufgabe nun kurzfristig entbunden und kann ihre neue Position bei Berlin Partner schon am kommenden Montag antreten. Sie verantwortet zukünftig die Bereiche Finanzen, Organisationsstruktur und Compliance und wird vorerst auch die Gesamtleitung von Berlin Partner übernehmen.

Derzeit wird geprüft, ob für die weiteren Aufgabenbereiche die Unternehmensleitung wie ursprünglich vorgesehen erweitert wird. Der bisherige Geschäftsführer René Gurka wird sein Amt zum 14.10.2011 niederlegen. Er hat zugesichert, die kommende Woche für eine geordnete Übergabe an Melanie Bähr zu nutzen.

Peter Zühlsdorff, Aufsichtsratsvorsitzender von Berlin Partner, freut sich über die Wahl der neuen Geschäftsführerin: „Frau Bähr passt ausgezeichnet auf unser ausgeschriebenes Profil. Sie bringt die notwendige Führungserfahrung mit und ist bestens vertraut mit den Spielregeln im Umgang mit Ausschreibungen und der Verwendung öffentlicher Gelder. Zudem kennt sie viele Partnerunternehmen und Mitarbeiter bei Berlin Partner durch unsere Nähe zur IHK.“

Auch Dr. Holger Hatje, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Partner für Berlin Holding begrüßte die Wahl: „Mein Dank gilt bei dieser Personalie auch Jan Eder, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin. Er hat bei Frau Bähr einer äußerst qualifizierten Mitarbeiterin die kurzfristige Freistellung von ihren Aufgaben ermöglicht und uns so geholfen, kein Führungsvakuum nach dem Ausscheiden von Herrn Gurka entstehen zu lassen.“

Die Aufsichtsräte haben in ihrer Sitzung zudem der Entbindung René Gurkas von seinen Ämtern zugestimmt. Für die verbleibende Vertragslaufzeit bis März 2012 werden Gurka seine Gehaltsansprüche ausgezahlt. Die Gremien dankten ihm nochmals ausdrücklich für die geleistete Arbeit und zollten Gurka ihren Respekt für seine Entscheidung.