11.10.2007

Miele & Cie. KG, Vertriebsgesellschaft Deutschland

Miele-Aufbereitungsverfahren Oxivario Plus

Miele-Aufbereitungsverfahren Oxivario Plus: Priondekontamination in vivo belegt

Das Miele-Aufbereitungsverfahren Oxivario Plus, das in Reinigungs- und Desinfektionsautomaten eine besonders hohe Reinigungsleistung bereitstellt, wurde bereits vor einem Jahr im Laborversuch hinsichtlich der Wirksamkeit zur Dekontamination oberflächengebundener Prionen (Erreger der Creutzfeld-Jacob-Krankheit) erfolgreich getestet. Dieses Ergebnis konnte jetzt am Institut für Neuropathologie der Universität München durch weitere Untersuchungen in vivo bestätigt werden. Damit kann eine Deklaration der Wirksamkeit nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes erfolgen.
Um die Wirksamkeit nachweisen und deklarieren zu können, sind dem Robert-Koch-Institut gemäß in vivo-Untersuchungen erforderlich. Im Rahmen der aktuellen Untersuchungen wurden Mäusen Metallstücke implantiert, welche mit prionhaltigem Zellmaterial kontaminiert worden waren. Nur bei den Mäusen traten keine Krankheitssymptome auf, die das mit dem Oxivario Plus-Verfahren bzw. mit zweistündiger Dampfsterilisation bei 134°C dekontaminierte Material erhalten hatten. Im Gegensatz dazu erkrankten sogar Tiere, deren implantierte Metallstücke mit dem Standardverfahren Vario TD dekontaminiert bzw. mit einer 100 millionenfachen Verdünnung des prionhaltigen Zellmaterials kontaminiert worden waren. Die Publikation dieser Untersuchungen und Ergebnisse ist nun in Vorbereitung.