24.11.2010

Miele & Cie. KG

Miele bietet erstmals Sterilisatoren für Arztpraxen an

Klein-Sterilisator
Ab Herbst 2010 bietet Miele erstmals kompakte Sterilisatoren für niedergelassene Ärzte an – zum Beispiel für Augenarzt-, HNO- oder gynäkologische Praxen. Mit dieser Ergänzung des Produktportfolios baut das Gütersloher Unternehmen sein System zur automatischen Instrumentenaufbereitung weiter aus. Jetzt können die Kunden ihre Geräte und Serviceleistungen für die wichtigen Aufbereitungsschritte Reinigung, Desinfektion und Sterilisation in bewährter Miele-Qualität aus einer Hand beziehen.

Der B-Klasse-Sterilisator mit der Bezeichnung PS 1202B eignet sich auch als Zweitgerät für ambulante OP-Praxen, denn er ermöglicht mit seiner patentierten Gerätetechnik sehr kurze Zykluszeiten. Das Gerät lässt sich leicht auf einer Arbeitsplatte ab 50 cm Tiefe platzieren und ist mit einer integrierten Reverse-Osmose-Anlage, die das notwendige vollentsalzte Wasser liefert, äußerst einfach und schnell installiert. Die sehr kurzen Chargenzeiten ab 21 Minuten inklusive Trocknung – sogar für sechs Kilogramm verpackte Instrumente – stellen effiziente Arbeitsprozesse in den Praxen sicher. Dafür sorgt die leistungsstarke Vakuumpumpe, die ein besonders tiefes Vakuum erzeugt und zudem eine sehr gute Trocknung des Sterilgutes ermöglicht.

Der Sterilisator verfügt über drei Anwendungsprogramme zur Sterilisation (bei 121°C, 134°C und ein Prionen-Programm bei 134°C) sowie Programme für den Vakuum- und Helix-Test. Das am häufigsten verwendete Programm wird direkt über eine Quick-Start-Taste gestartet. Im übersichtlichen Display werden Informationen zum Programmablauf oder Statusmeldungen angezeigt. Die Bedienung des Gerätes ist einfach und intuitiv. In der 20-Liter-Kammer lassen sich durch eine flexible Halterung sechs Trays oder bis zu drei Container unterbringen.

Patentierte Dampferzeugung

Die Sterilisierkammer ist von einem Doppelmantel umgeben, in dem der Dampf erzeugt wird. Dieses patentierte System übernimmt die Aufheizung und liefert den Sattdampf für die verschiedenen Verfahrensschritte. Die Vakuumpumpe ist verschleißfrei und erzeugt einen Absolutdruck von ca. 20 mbar. Diese Baugruppen bieten wesentliche Vorteile: Schnelle Aufheizzeiten, eine optimale Temperaturverteilung sowie ein sehr tiefes Vakuum garantieren höchste Verfahrenssicherheit.

Der Miele-Sterilisator zeichnet sich durch einen besonders servicefreundlichen Aufbau aus, der es dem Kundendienst bei Bedarf ermöglicht, Reparaturen oder Validierungen in kürzester Zeit vorzunehmen. Die Dokumentation von Prozessdaten kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, zum Beispiel durch Übertragung der Daten in ein Praxis-Netzwerk oder durch den Anschluss eines Druckers.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Anwender unter Tel.: 0180/230 31 31 (0,06 EUR pro Min., Mobilfunk max. 0,42 EUR pro Min.), Fax: 0800/33 555 33 oder www.miele-professional.de

Pressekontakt: Anke Schläger
Telefon: +49 (0)5241/89-1949
E-Mail: anke.schlaeger@miele.de

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen und Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien („Miele Professional“). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2009/10 rund 2,83 Milliarden Euro, wovon etwa 70 Prozent auf das Ausland entfallen. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen gut 16000 Menschen, zwei Drittel davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.