24.11.2010

Miele & Cie. KG

Miele macht niedergelassenen Ärzten den Praxisalltag leichter – und sicherer

SegoSoft-Miele Editio
Niedergelassene Ärzte sind verpflichtet, die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation ihrer Instrumente lückenlos und manipulationssicher zu dokumentieren, und zwar über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren. Die neue Software „SegoSoft-Miele Edition“ gewährleistet dies, ohne das Praxisteam mit wachsenden Aktenbergen zu belasten. Das System setzt Maßstäbe in puncto Sicherheit und Effizienz und wird ergänzt durch die „SegoLabel-Miele Edition“ für den schnellen Ausdruck von Sterilgut-Etiketten. Beide Software-Versionen kommen im 4. Quartal 2010 auf den Markt.

Die neue Miele Dokumentationssoftware „SegoSoft-Miele Edition“ zeichnet sich aus durch einfachste Bedienung sowie leicht nachvollziehbare Prozessprotokolle. Alle wichtigen Prozessdaten aus Thermo-Desinfektor und Sterilisator werden vollautomatisch erfasst und dokumentiert. Nach Programmablauf und Sichtkontrolle erteilt der Anwender die Freigabe der Instrumente, dokumentiert mit Benutzernamen und Passwort. Die Freigabe über die Software erfolgt schnell und einfach und dauert nicht einmal zehn Sekunden. Neben lückenlos nachvollziehbaren Prozessen können auch Routineprüfungen dokumentiert sowie fällige Wartungen angezeigt werden. Im Fall einer Wartung kann der Anwender zum Beispiel einen Filter tauschen und den fälligen Wechsel anschließend dokumentieren. Die Dokumentation leistet insgesamt einen wichtigen Beitrag zum Qualitätsmanagement in der Arztpraxis.

Die hohe Beweiskraft der Miele-Software, etwa für den Fall eines Haftpflichtprozesses wegen angeblicher Hygieneverstöße, ergibt sich aus drei Komponenten: Erstens erfüllt die „SegoSoft-Miele Edition“ die Anforderungen von Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) und der RKI-Richtlinie des Robert-Koch-Instituts, die einen verbindlichen Rahmen vorgeben, nach dem sich auch Sachverständige richten. Zweitens wird die Dokumentation durch eine sogenannte fortgeschrittene Signatur geschützt, die jegliche nachträgliche Manipulation der Aufzeichnungen unzweifelhaft aufdecken würde. Und drittens stellt das Dokumentenformat PDF/A nach ISO 19005-1 sicher, dass die Protokolle Jahrzehnte lang lesbar, auswertbar und rechtlich überprüfbar bleiben. In puncto Datensicherheit setzt Miele somit Maßstäbe am Markt und bietet der Arztpraxis die notwendige Rechtssicherheit.

Der Datentransfer erfolgt je nach Wunsch per USB-Stick, Anschluss eines Laptops oder über Netzwerkanbindung der Geräte. Die Software überzeugt durch schnelle und intuitive Bedienung, sodass sich das Praxisteam voll und ganz seinen Kernaufgaben widmen kann. Ein zusätzlicher Vorteil der „SegoSoft-Miele Edition“ liegt auf der Hardware-Seite: Die elektronische Signaturerstellung erfolgt vollständig elektronisch, so dass keine zusätzliche Signaturhardware wie etwa ein Signaturpad erforderlich ist.

Komplett wird das Angebot aus Soft- und Hardware durch die „SegoLabel-Miele Edition“. Diese neue Software ermöglicht in kurzer Zeit den Ausdruck von Etiketten, die verpackte Sterilgüter sicher kennzeichnen. Die Etiketten werden mit einem speziellen Drucker nach der Sterilisation erstellt. Sie enthalten Chargennummer, Erstelldatum und den Termin für den Verfall der Sterilität verpackter Instrumente sowie den Namen des verantwortlichen Praxis-Mitarbeiters. Auf Wunsch können Informationen über den Packungsinhalt eingegeben werden. Eine Kennzeichnung per Barcode ermöglicht später die schnelle, softwaregestützte Zuordnung von Prozessdaten zu Patientendaten, wodurch die Nachvollziehbarkeit bis zum Patienten möglich wird.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Anwender unter Tel.: 0180/230 31 31 (0,06 EUR pro Min., Mobilfunk max. 0,42 EUR pro Min.), Fax: 0800/33 555 33 oder www.miele-professional.de


Pressekontakt: Anke Schläger
Telefon: +49 (0)5241/89-1949
E-Mail: anke.schlaeger@miele.de

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen und Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien („Miele Professional“). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2009/10 rund 2,83 Milliarden Euro, wovon etwa 70 Prozent auf das Ausland entfallen. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen gut 16000 Menschen, zwei Drittel davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.