14.09.2011

Ministerium für Innovation, Wissenschaft u. Forschung des Landes NRW

Ministerin Schulze lobt Industrie für Unterstützung des Wissenschaftsstandorts

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat bei einer Tagung des Hauptvorstandes der IG BCE in Düsseldorf das Engagement der chemischen Industrie für den Wissenschaftsstandort NRW gelobt.

"Die Industrie leistet fast 90 Prozent der Forschungsaufwendungen in Deutschland", so Ministerin Schulze. Die chemisch-pharmazeutische Industrie habe dabei mit 16 Prozent einen wichtigen Anteil. Intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit seien entscheidend, wenn es darum gehe, mit technologischen Neuerungen den aktuellen Herausforderungen des Weltmarkts zu begegnen. "Der chemischen Industrie und ihren Arbeitnehmern kommt bei der Lösung der globalen Herausforderungen durch Klimawandel und die Ressourcen- und Energieknappheit eine entscheidende Rolle zu", sagte Svenja Schulze.

Durch die Förderung von Forschung sichere und schaffe die chemische Industrie Arbeitsplätze. "So werden dem Nachwuchs in Wissenschaft und Industrie Chancen eröffnet und NRW als Forschungsstandort gestärkt und international positioniert", erklärte Ministerin Schulze.

"NRW ist Industrieland und wird es auch bleiben", bekannte Svenja Schulze. "Wir müssen Tradition und Innovation verbinden: Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft müssen nicht nur Anpassungsstrategien, sondern auch Alternativen entwickeln. Nur dann wird Nachhaltigkeit kein Schlagwort, sondern ein Erfolgsfaktor sein", skizzierte die Wissenschaftsministerin die Grundzüge der "Initiative Fortschritt NRW" ihres Ministeriums. "Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Industrie ist eine strategische Allianz zur Schaffung von Zukunftschancen. Sie schafft Arbeitsplätze und sichert den Wohlstand der Menschen", so die Ministerin.

Die Wissenschaftsministerin lobte außerdem Gewerkschaften und Arbeitgeber dieses Industriezweiges ausdrücklich für ihr Verhalten in der Wirtschaftskrise: "Sie haben durch ihre Pionierleistung in der Sozialpartnerschaft wesentlich dazu beigetragen, dass die Wirtschaftskrise nicht noch weiter verschärft wurde. Stattdessen haben sie sich auf ihre gemeinsame Verantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft besonnen. Nachhaltiger unternehmerischer Erfolg hängt schließlich von beiden Sozialpartnern ab."