18/09/2014

Hill-Rom Europe BV

Mit den richtigen Lösungen den Pflegealltag von Demenzkranken und Pflegekräften erleichtern

Das neue Niedrigstbett 5384 von Hill-Rom

Das Produktportfolio von Hill-Rom® umfasst Produkte für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Demenzkranken und Pflegekräften sowie Lösungen, die das Pflegepersonal beim sicheren Heben von Pflegebedürftigen unterstützen – für ein rückenschonenderes Arbeiten.


Die Zahl der 1,4 Millionen demenzkranken Patienten in Deutschland wird sich voraussichtlich bis 2050 verdoppeln.(1) Entsprechende Angebote müssen geschaffen werden, um Patienten, Pflegekräfte und auch Angehörige bei der Pflege zu entlasten. Die klinischen Komplettlösungen von Hill-Rom unterstützen auch Demenzpatienten trotz Erkrankung dabei, ein gutes Leben zu führen.


Viele Demenzkranke neigen zu einem unablässigen Bewegungsdrang, wodurch ihr Sturzrisiko erhöht wird. Für diese Patienten ist ein einfacher und sicherer Ausstieg aus dem Bett sehr wichtig. Der Bettenhersteller Völker, der zum führenden medizintechnischen Unternehmen Hill-Rom gehört, hat für diese Anforderungen das neue Niedrigstbett 5384 konzipiert. Dessen tiefste Position beträgt nun 20 cm, womit das neue Bett rund 5 cm niedriger ist als das Völker Niedrigstbett 5380. Das Risiko von Sturzverletzungen wird somit noch weiter reduziert. Eine weitere Innovation des neuen Niedrigstbetts ist die Positionsspeicherung: Die auf den Bewohner eingestellte Höhe der Liegefläche kann gespeichert und direkt per Tastendruck angefahren werden, so dass eine Mobilisierung aus optimaler Position erfolgen kann.


Auch die richtigen Farbkontraste spielen beim Möbeldesign für Demenzkranke eine wichtige Rolle, damit sie sich trotz einer veränderten Farbwahrnehmung sicher im Raum um die Möbel herum bewegen können. Den eingeschränkten motorischen Fähigkeiten Demenzkranker begegnet Völker mit der neuen Edison Möbelserie. Sie ist mit speziellen Gummigriffen ausgestattet, damit alltägliche Aktivitäten, wie z. B. das einfache Öffnen einer Schublade, wieder möglich sind.


Einen weiteren Schwerpunkt im Produktportfolio von Hill-Rom bilden Lösungen, die das Pflegepersonal beim sicheren Heben von Pflegebedürftigen unterstützen. Damit reagiert das Unternehmen auf die stetige Zunahme der Rückenbeschwerden von Pflegekräften. In Deutschland neigen mittlerweile rund 50 bis 55 Prozent der 740.000 Pflegekräfte zu Erkrankungen des Rückens.(2) Als Auslöser gilt hier insbesondere das manuelle Heben der Pflegebedürftigen. Hill-Rom unterstützt Gesundheitseinrichtungen dabei, auch für das Wohl des Pflegepersonals zu sorgen. Ziel ist es, die Rückenerkrankungen durch den Einsatz von technischen Medizingerätelösungen sowie Schulungsmöglichkeiten und Workshops für das Personal vorzubeugen und gleichzeitig die Patientenversorgung zu verbessern. Durch effektive, ergonomische Maßnahmen gilt es, Fehlzeiten und damit verbundene Kosten zu vermeiden.


(1) Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Demenz: Lebensqualität verbessern und Pflegende unterstützen“. Stand: 23. Januar 2014. http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Aeltere-Menschen/demenz.html (abgerufen am 11. März 2014).


(2) OECD Stat Germany 2012 data (October 20 2013), Hoffmann et al.