10/11/2009

Securiton GmbH, Alarm- und Sicherheitssysteme

Mit iPhone Guthaben von Dienstausweis abrufen

Für das multifunktionale Chipkartensystem polyright von Securiton (www.securiton.de) gibt es mit der aktuellen Version eine eigene iPhone-Applikation. Mit dem neuen Werkzeug können Mitarbeiter die Transaktionen und den Guthabenbestand auf ihrer Firmenchipkarte oder dem Dienstausweis abrufen. polyright kann auch bereits vorhandene Systeme verschiedener Hersteller für Zutrittsregelung und Zeiterfassung ansteuern. Zudem lassen sich mit entsprechenden Systemen unter anderem die Zufahrt zu Parkplätzen oder -häusern regeln, Druck- und Kopierberechtigungen zuweisen und Kantinenessen oder Getränke aus Automaten abrechnen. Die Anwender nutzen dafür eine einzige RFID-Karte („Radio Frequency Identification“), die sie in geringem Abstand vor ein Lesegerät halten. So kann die Karte über Jahre verschleißfrei genutzt werden.

polyright setzt alles auf eine Karte
polyright wurde von der gleichnamigen Schweizer Firma entwickelt. Securiton ist über seine Schweizer Mutter Securitas AG seit 2007 an dem Unternehmen beteiligt und verantwortlich für den deutschen Markt. „Wir sehen unser System als den Allrounder am Markt für Zutritts- und Nutzerverwaltung, Abrechnung und Zeitwirtschaft. polyright kommt mit einer einzigen Datenbank aus. Das unterscheidet uns von den herkömmlichen, stark segmentierten Chipkarten-Systemen“, betont Markus Strübel von Securiton. Ergänzend dazu bietet das Securiton-Produkt Schnittstellen zu zahlreichen Controlling-Angeboten.

Internet am Krankenbett
Das System lässt sich von einem Zentralrechner per Mausklick verwalten. Benutzerstammdaten müssen nur einmal administriert werden. Berechtigungen können so umgehend verändert werden. Geht die Karte verloren, steht eventuelles Guthaben weiterhin zur Verfügung, da es nicht auf dem Chip, sondern zentral in der Datenbank gespeichert ist. polyright kann ebenfalls Schließfächer, zum Beispiel von Mitarbeitern, sichern. Auch TV-Geräte oder Multimediaterminals mit Internetzugang in Krankenhäusern kann das System freischalten oder Bibliothekskonten verwalten.

Für besonders sensible Bereiche in Unternehmen, etwa Serverräume oder Ablageorte von Notebooks oder Beamern, lässt sich über das integrierte Zutrittskontrollsystem eine zusätzliche Berechtigungsstufe, zum Beispiel mit PIN („Persönliche Identifikationsnummer“), Fingerabdruck oder Irismuster einrichten.