Kinder reagieren in vielen Fällen anders - häufig empfindlicher - auf viele Umwelteinflüsse. Darüber soll die kostenlose Broschüre "Kinder, Kinder! Was hat die Umwelt mit der Gesundheit zu tun?" auf 44 Seiten genaue Auskunft geben. Sie wurde vom Umweltbundesamt (UBA) im Rahmen des "Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit" (APUG) in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI), dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erarbeitet. Sie bietet interessante Informationen für Eltern, Lehrer und Jugendliche.

„Kinder können auf Einflüsse aus der Umwelt besonders sensibel reagieren und sich manchen Belastungen schwerer entziehen als Erwachsene. Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung sowie die Aufnahme verschiedener Substanzen mit der Nahrung können ihre Gesundheit beeinträchtigen“, so die Pressemeldung des UBA. „Erhöhte Aufmerksamkeit verdient die Bewertung von Risiken für kleine Kinder: Diese haben typische Verhaltensweisen, wie Hand-zu-Mund-Kontakt, Krabbeln und Spielen auf dem Boden oder Buddeln, die zur Aufnahme von Schmutz und darin enthaltenen Schadstoffen führen können.“

Die Themen der Broschüre sind breit gefächert: Atemluft, Wasserqualität und Lebensmittel werden unter den Aspekten der Gesundheit der Kinder ebenso angesprochen wie Handystrahlung, Sonnenlicht oder Lärm. Zudem soll die Broschüre etwas darüber vermittlen, wie Kinder bei der Festlegung von Richt- und Grenzwerten berücksichtigt werden und in welchen Bereichen Vergiftungsgefahren lauern. Erörtert wird auch die Problematik von Allergien bei Kindern, die in Zusammenhang mit deren Umwelt stehen können.

MEDICA.de; Quelle: Umweltbundesamt (UBA)