Neue Daten zur Gesundheit in Deutschland

Die GEDA-Studie ist Teil des im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführten Gesundheitsmonitorings des RKI und ergänzt die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) und die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS). Ziel des Gesundheitsmonitorings ist die kontinuierliche Beobachtung von Gesundheit, Risikofaktoren, und Krankheit in der Bevölkerung und die Identifizierung von Trends.

Die Befragten gaben zwischen Juli 2008 und Juni 2009 Auskunft zu Gesundheitszustand, Befinden, Lebensgewohnheiten und Lebensumständen.

Regionale Unterschiede im Gesundheitszustand sind gering. Personen mit niedrigem Bildungsstatus schätzen ihre Gesundheit seltener als sehr gut oder gut ein als diejenigen mit mittlerem oder oberem Bildungsstatus. Ein Zehntel der Bevölkerung ist gesundheitlich erheblich eingeschränkt. Bei den über 65-Jährigen musste ein knappes Viertel innerhalb der letzten zwölf Monate ins Krankenhaus. Die neuen Ergebnisse einer großen telefonischen Befragung des RKI mit insgesamt 21.262 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Regionen geben ein aktuelles umfassendes Bild der Gesundheit der Bevölkerung und der Entwicklung seit dem ersten Telefonsurvey 2003.

Die Gesundheitsdaten sind ab sofort auch im Internet abrufbar, als individuelle Abfrage und als Gesamtveröffentlichung mit dem Titel "Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell 2009", in der Reihe "Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes".


MEDICA.de; Quelle: Robert Koch-Institut