Neue Datenbank für Sepsis-Forschung

Foto: Blutproben in Röhrchen

Eine neue Datenbank soll Blut-
proben besser verwalten;
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Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und einem Biotechnologie- Unternehmen wurde eine Datenbanklösung fertig gestellt, die es effektiver als bisher ermöglicht, die zu Forschungszwecken gewonnenen Blutproben von Sepsis-Patienten zu verwalten und vor allem lückenlos in ihrer Verwendung zu dokumentieren.

Die Blutproben werden in der Biobank an der Klinik für Anästhesiolgie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Jena (UKJ) verwaltet, die unter anderem dazu dient, innovative Sepsismarker zu entwickeln. Ein neues Softwaresystem löst als Weiterentwicklung die bestehende Probenverwaltungsdatenbank ab. Es ist das Ergebnis der Informatik-Diplomarbeit von Clemens Kynast.

"Bei der neuen Datenbanklösung geht es insbesondere darum, jederzeit einen lückenlosen Verwendungsnachweis und die Verlaufsgeschichte der Blutproben zur Hand zu haben", führt Kynast an. Deshalb bringt er einen erweiterten zeitabhängigen Faktor in die Datenbank ein, der es ermöglicht, jederzeit nachzuvollziehen, was mit entsprechenden Proben von der Abnahme vom Patienten bis zur Verwendung passiert.

Auch die Suchfunktion gestaltete Kynast nutzerfreundlicher, um letztendlich eine schnellere und präzisere Suche bestimmter Proben zu ermöglichen. "Es muss stets bekannt sein, wo in den verwendeten speziellen Kühlschränken sich diese oder jene Blutprobe eines Patienten befindet", erklärt Kynast.

MEDICA.de; Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena