18/11/2009

Drägerwerk AG & Co. KGaA - Unternehmensbereich Medizintechnik

Neue Monitoringkomponente für das Infinity Acute Care System

Dräger Infinity M540 unterstützt Arbeitsabläufe im Krankenhaus

Lübeck – Die neue Monitoringkomponente des Dräger Infinity Acute Care Systems, der Dräger Infinity M540, bietet die Möglichkeit, die Vitaldaten des Patienten entlang seines Pfads im Krankenhaus lückenlos zu erfassen. Der Infinity M540 bildet eine funktionale Einheit mit den Medical Cockpits Dräger Infinity C700 oder C500, auf denen sich die Vitaldaten mit weiteren Informationen aus dem Kliniknetzwerk zusammenführen lassen.

Das Infinity Acute Care System hat zum Ziel, klinische Prozesse und Arbeitsabläufe zu unterstützen und zu verbessern. Darauf ist der M540 als Komponente dieses Systems ausgerichtet. Der Monitor verbleibt über den gesamten Pfad beim Patienten, von der Notaufnahme über den perioperativen Bereich bis hin zur Intensiv- oder Intermediate Care-Station.

Lückenlose Überwachung und Aufzeichnung

Der Dräger Infinity M540 überwacht und speichert eine Vielzahl der Vitaldaten des Patienten, darunter ein 12-fach abgeleitetes EKG und den etCO2-Wert. Zum Transport kann das Klinikpersonal den Infinity M540 nur mit einer Hand aus der Docking Station nehmen. Der Monitor zeichnet weiterhin Vitaldaten auf. Sobald der M540 wieder an eine Docking Station angeschlossen wird – sei es am alten Platz oder auf einer anderen Station –, übermittelt er die beim Transport erfassten Daten an das Medical Cockpit Dräger Infinity C700 oder C500, die Steuerungs- und Ansichtseinheit des Infinity Acute Care Systems.

So liegen auch nach dem Transport Trends und Ereignisse des Patienten aus seinem bisherigen Aufenthalt im Krankenhaus vor. In Kombination mit einem Medical Cockpit sind so die relevanten Überwachungsparameter verfügbar. „Dies wird angesichts immer komplexer werdender Krankheitsbilder zu einem Schlüsselfaktor der modernen Patientenversorgung“, sagt Prof. Dr. Jürgen Peters, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum in Essen. Die Klinik hat den Dräger Infinity M540 weltweit als erste installiert.

Einfache Handhabung

Um die Arbeitsabläufe im Krankenhaus zu unterstützen, gehören auch eine kompakte Bauweise und eine einfache Handhabung dazu. „Im klinischen Alltag ist es für Klinikpersonal und Patient gleichermaßen wichtig, dass Geräte unkompliziert zu bedienen sind“, erläutert Jürgen Peters. „Denn je weniger wir uns auf die Technik konzentrieren müssen, desto mehr können wir das Augenmerk auf den Patienten legen.“

Das schmale, rechteckige Design des M540 ermöglicht es, den Patientenmonitor mit nur einer Hand zu umgreifen. Sein Farbdisplay nimmt nahezu die gesamte Oberfläche des Monitors ein. So lässt sich eine Vielzahl von Vitaldaten trotz der geringen Größe des Geräts auf einen Blick erfassen. Dreht man den Monitor um 180 Grad, springt das Display automatisch um, sodass die Anzeige sofort wieder lesbar ist („Autoflip-Technologie“). Das ermöglicht, den Monitor auf beiden Seiten des Patienten anzubringen und dabei den Kabelausgang des Geräts komfortabel zum Patienten zu positionieren.

Integrierte Technologie

Der Infinity M540 kann nach einem Transport automatisch die Einstellungen des Medical Cockpits übernehmen, mit dem er verbunden wird. Damit kann jede Station die für sie wichtigen Parameter sofort anzeigen lassen, ohne eine erneute Programmierung des Gerätes vorzunehmen. Da die Bedienführung, Nomenklatur und auch Gestaltung von Tastatur und Display mit anderen Komponenten von Dräger übereinstimmen, kann für den Infinity M540 der Schulungsaufwand für das Klinikpersonal verringert werden. Diese Standardisierung hilft auch, Fehlerquellen zu vermeiden.