04.10.2010

epikur software e.K.

Neue Servertechnik ermöglicht Echtzeiteingaben ins PVS von mobilen Geräten

Bisher hatten Ärzte bei Leistungserbringung außerhalb ihrer Praxis nur die Möglichkeit der Datenerfassung über ein Notebook. Die erfassten Daten wurden anschließend mit dem PVS der Praxis aufwändig synchronisiert. Oftmals waren die Daten zum Zeitpunkt der Eingabe nicht mehr aktuell und bei der Synchronisation kam es nicht selten zu Datenverlusten. Um den außer Haus tätigen Ärzten die unerlässliche Arbeit der synchronisierten Datenhaltung zu erleichtern, hat das Berliner Unternehmen epikur Software eine webbasierte Servervariante entwickelt, die einen Datenabgleich in Echtzeit über verschiedene mobile Eingabegeräte ermöglicht. Dazu zählen neben Netbooks, Handys und PDAs auch das iPad und das iPhone von Apple sowie jedes beliebige andere Smartphone.
Erstmals vorgestellt wird die neue Servertechnik beim Auftritt auf der diesjährigen MEDICA vom 17.-20.11. in Düsseldorf (Halle 15, Stand G08).
Felix Grebenstein, Leiter Marketing & Vertrieb bei epikur software: „Unser Ziel war vor allem, Arztgruppen, die auch außerhalb der eigenen Praxisräume praktizieren, eine Lösung zu bieten, die ihnen die Arbeit erleichtert und mit der sie flexibel agieren können.“ Zu diesen Arztgruppen zählen unter anderem Hausärzte sowie grundsätzlich alle Ärzte, die Hausbesuche und Visiten unternehmen, aber auch Belegärzte, die über ein Bettenkontingent in einer Klinik verfügen.
Wie damit ein konkreter Nutzen realisiert werden kann, zeigt folgender Anwendungsfall: Indem neu gestellte Befunde und Diagnosen oder erbrachte Leistungen in Echtzeit in die zentrale Patientendatenbank übertragen werden, brauchen die Eingaben ins PVS nun nicht mehr im Nachhinein erledigt zu werden. Auch eine nachträgliche Synchronisation ist nicht erforderlich.
Die Serverversion läuft browsergestützt, der Datenabgleich erfolgt über Internet oder Intranet. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch dem Thema Datensicherheit gewidmet: Der Zugriff auf die zentrale Patientendatenbank erfolgt ausschließlich passwortgeschützt, wobei komplexe Verschlüsselungstechniken nach dem SSL-Standard zum Einsatz kommen.
Voraussetzung für den mobilen Einsatz ist – neben einem mobilen Endgerät wie dem Apple iPad – eine Desktop-Installation der neuen Netzwerkversion von epikur medico. Die Patientendatenbank muss sich auf einem mit dem Internet verbundenen und über einen VPN-Router abgesicherten Server befinden. Alternativ kann der Datenaustausch über UMTS erfolgen. Hierfür ist ein Gerät erforderlich, das UMTS/3G unterstützt.
Auch für MVZs und Praxisgemeinschaften ergeben sich mit der neuen Servertechnik interessante Perspektiven. So können Einzelplatzrechner, die sich als Clients in einer Satellitenpraxis an einem anderen Ort befinden, mit der zentralen Patientendatenbank und dem lokalen Netzwerk in MVZ oder Praxisgemeinschaft verbunden werden und ebenfalls in Echtzeit Daten abrufen und eingeben.