22.08.2005

Siemens AG Medical Solutions

Neue Ultraschalltechnologie verbessert Bildqualität automatisch

Die von Siemens Medical Solutions entwickelte Technologie Native TEQ (Tissue Equalization Technology) ermöglicht die automatische Korrektur der Systemparameter für ein optimales diagnostisches Ergebnis und vermeidet so die am häufigsten auftretenden Fehleinstellungen beim Ultraschall. Dies verbessert die Bildqualität und erhöht damit die Diagnosesicherheit in nahezu allen Ultraschallanwendungen. Gleichzeitig wird die Untersuchungszeit erheblich reduziert.

Durch Native TEQ können Inhomogenitäten des Gewebes, die zu ungleichmäßiger Gesamtverstärkung führen würden, ausgeglichen werden. Der Verstärkungsabgleich und die automatische Anpassung der axialen und lateralen Verstärkung erfolgen automatisch während der laufenden Untersuchung am Patienten. Der somit ununterbrochene Scanvorgang erfordert keine Tastaturbedienung. Der Systemrechner erkennt nicht nur die Organe und differenziert Rauschanteile exakt, er kompensiert auch Artefakte aus dem Weichteilgewebe und führt eine fortschreitende Bewegungsanalyse in Echtzeit durch. Die Bildverstärkung wird automatisch axial und lateral optimiert, sobald der Schallkopf den Patienten berührt oder in einen neuen Untersuchungsbereich bewegt wird.

Die Native-TEQ-Ultraschalltechnologie basiert auf zwei automatisierten, synergetischen Prozessen: erstens auf einer Überwachungsfunktion, die in Echtzeit kontinuierlich das Bild auf Veränderungen im feinsten Gewebe prüft; zweitens auf einer Optimierungsfunktion, die bei auftretenden Veränderungen in der Bildebene augenblicklich ausgelöst wird. Mit dieser Technologie werden die patientenspezifischen Parameter automatisch während des Scanvorgangs angepasst, und die Systemleistung durch die automatische Modifizierung optimiert.

Im Routinebetrieb wirkt sich der Einsatz der Native-TEQ-Ultraschalltechnologie auf den Untersuchungsablauf aus: In Räumlichkeiten mit geringem Aktionsradius beziehungsweise unmittelbar am Patientenbett braucht der Arzt beispielsweise nicht mehr direkt am Gerät zu stehen oder vollständigen Zugriff auf die Tastatur zu haben. Der Anwender legt den Schallkopf im gewünschten Untersuchungsbereich auf den Patienten auf und der Scan wird ohne weitere Bedienung der Tastatur durchgeführt. Dies erhöht die Konzentration auf den Patienten und auf die jeweilige klinische Fragestellung. Ein weiterer Aspekt ist die stark reduzierte Untersuchungszeit.

Mit Hilfe dieser einzigartigen Technologie können sowohl routinierte als auch unerfahrene Anwender auf effiziente Weise standardisierte und qualitativ hochwertige diagnostische Ergebnisbilder erzeugen. Die Native TEQ-Technologie ist auf den Ultraschallsystemen Acuson Sequoia und Sonoline Antares „premium edition“ von Siemens erhältlich.

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2004 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,07 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,12 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,05 Mrd. €.

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