Die Forscher zeigen in ihrer Studie, dass der neue Impfstoff, bestehend aus zwei aneinander gereihten Kopien des verkürzten Beta- Amyloid-Eiweißes, Amyloid Plaques wirksam reduziert. Ebenso verbesserten sich die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten in Verhaltenstests mit den Alzheimer-Mäusen. Diese Verbesserungen wurden erreicht, indem die Impfstoffe wöchentlich auf der Nasenschleimhaut appliziert wurden.

Der neue Impfstoff bildet Antikörper gegen Beta-Amyloid ohne eine Beta-Amyloid-spezifische zelluläre Immunreaktion auszulösen. Diese Immunreaktion gegen das körpereigene Beta-Amyloid-Eiweiß war höchstwahrscheinlich die Ursache der Hirnhautentzündungen, die bei einigen Patienten in der abgebrochenen klinischen Studie des ersten Alzheimer-Impfstoffes aufgetreten sind.

"Dieser neue Impfstoff ist ein viel versprechender Kandidat für eine neue Generation von Impfstoffen ohne Nebenwirkungen gegen die Alzheimerkrankheit", sagt Marcel Maier von der Universität Zürich.

MEDICA.de; Quelle: Universität Zürich