Das berufsbegleitende Studienprogramm wird von der Donau-Universität Krems angeboten und richtet sich an Fach- und Führungskräfte in Krankenhäusern, Krankenkassen und Unternehmen im Bereich Medizintechnik und Pharmazie. Aber auch Mitarbeiter von Behörden und Institutionen im Gesundheitsbereich werden angesprochen.

"Vor dem Hintergrund des steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen lernen die Studierenden einerseits, wie Informationstechnologien eingesetzt werden können, um Prozesse im Gesundheitsbereich effizienter und therapeutisch wirksamer zu gestalten", erklärt Schirmherr Prof. Dr. Emanuele Gatti, Vorstandsmitglied von Fresenius Medical Care, "und andererseits, wie neben Dienstleistungen auch medizinische Geräte, Pharmazeutika und Software schneller und preisgünstiger hergestellt und angeboten werden können."

Zahlreiche IT-Projekte im Gesundheitsbereich würden ihre Ziele verfehlen, meint Mag. Walter Seböck, MAS, MBA vom Zentrum für Praxisorientierte Informatik der Donau-Universität Krems. "Das Master-Programm zeigt auch auf, wie Fehler bei der Implementierung von neuen Technologien vermieden werden können. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist die Berücksichtigung nationaler und internationaler Gesetze, Normen und Standards", so Seböck.

Ein Studienabschnitt des in neun Modulen aufgebauten Lehrgangs behandelt daher die Themen Wirtschafts- und Informationsrecht sowie Recht im Gesundheitswesen. Weitere Schwerpunkte sind IT-Management, Gesundheitsökonomie, Statistik, Healthcare Management und Business Intelligence, E-Health-Systeme und Softwareentwicklung.

Der Studiengang kann in Krems/Österreich oder in Freiburg/Deutschland absolviert werden und ist berufsbegleitend konzipiert. Er schließt mit dem akademischen Grad "Master of Science" ab und dauert vier Semester. Der erste Lehrgang startet im Herbst.

MEDICA.de; Quelle: Donau-Universität Krems