Neuer internationaler Masterstudiengang „Versicherungsmedizin“

Er hat zum Ziel, den Teilnehmern die sozialen und privaten Versicherungssysteme mit deren Auswirkungen auf die medizinische Versorgung, Ökonomie und Gesellschaft zu vermitteln. Der Studiengang richtet sich an Mediziner, Juristen, Soziologen, Ethiker, Psychologen, Fachexperten der Versicherungswirtschaft und andere akademische Fachrichtungen, die mit der Versicherungsmedizin in Zusammenhang stehen.

Tübinger Kooperationspartner ist das Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der Universität Tübingen unter der Federführung von Doktor Elisabeth Simoes. Das besondere Anliegen des Instituts ist die Stärkung der Versorgungsgerechtigkeit durch hochqualifizierte Begutachtung. Ein weiterer Schwerpunkt ist das grenzüberschreitende Lernen, wenn es darum geht, gute Strukturen in den sozialen Sicherungssystemen in Europa zu definieren und zukunftsfähig zu erhalten.

Begutachtungen zu medizinischen Sachverhalten werden in immer mehr Lebenslagen erforderlich. Die Anlässe reichen vom medizinischen Attest für die Reiserücktrittsversicherung bis hin zur Begutachtung, wenn ein noch in der Erprobung befindliches Medikament bei unheilbarer Krankheit als letztes Mittel Hilfe verspricht.

MEDICA.de; Quelle: Universität Tübingen