16/01/2014

German Healthcare Export Group (GHE) e. V.

Neues Siemens-System automatisiert DNA- und RNA-Extraktion aus Gewebeproben

Damit bietet Siemens die derzeit einzige voll automatisierte Lösung, mit der die gängigen Gewebeproben, die bei Operationen oder Biopsien für In-vitro-Diagnostik und Forschung entnommen werden, für molekulare Analysen weiterbearbeitet werden können.


Normalerweise sind für die Extraktion von Nukleinsäuren aus FF-Gewebeproben getrennte Arbeitsabläufe erforderlich, die mit FFPE-Gewebe nicht kompatibel sind. Für molekularpathologische Labore ist es daher schwierig und personalintensiv, diese beiden Prozesse miteinander zu vereinbaren. Zudem standen bisher lediglich manuelle Systeme oder Systeme zur Verfügung, die nur bestimmte Prozessschritte automatisierten. Die Tissue Preparation Solution von Siemens verarbeitet nun beide Gewebearten in einem Prozess. So können Labore ihre Extraktionsprozesse jetzt vollständig automatisieren und standardisieren. Dies ermöglicht, die Produktivität und Effizienz zu steigern und konsistente zuverlässige Testergebnisse zu erzielen.


„Im Vergleich zu anderen manuellen und halbautomatischen Verfahren setzt die Siemens-Methode einen neuen Standard in Bezug auf Qualität und Workflow-Effizienz für Routineabläufe in molekularpathologischen Laboren“, erläutert Dr. Manfred Dietel, Direktor des Instituts für Pathologie der Charité, Humboldt-Universität, Berlin.