Insgesamt wurden 225 Patienten mit akuter RA in diese doppelblinde, placebokontrollierte Studie aufgenommen. Alle hatten zuvor auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) nicht angesprochen. Randomisiert erhielten sie 300 mg, 700 mg oder 1000 mg Ofatumumab beziehungsweise Placebo. 24 Wochen nach Beginn der Studie untersuchte man die Probanden gemäß der Kriterien des American College of Rheumatology (ACR) und der EULAR.

46 Prozent der Patienten, die Ofatumumab erhielten, ereichten ein ACR20-Ansprechen, 24 Prozent erreichten ACR50 und sechs Prozent ACR70. Bei der Placebo-Gruppe lagen die entsprechenden Werte bei 15 Prozent, fünf beziehungsweise null Prozent.

Die Auswertung nach Dosierungsgruppe ergab ein ACR20-Ansprechen bei 41 Prozent (p gleich 0,002), 49 Prozent (p kleiner 0,001) und 46 Prozent (p kleiner 0,001) der Patienten, die 300 mg, 700 mg beziehungsweise 1000 mg Ofatumumab erhielten. Ein ACR50-Ansprechen wurde bei 19 Prozent, 26 Prozent beziehungsweise 26 Prozent der Patienten erreicht, die verschiedene Dosierungen von Ofatumumab erhielten. Die Werte ergaben Verbesserungen von 20 Prozent, 50 Prozent beziehungsweise 70 Prozent bei der Zahl geschwollener und schmerzempfindlicher Gelenke sowie Verbesserungen anderer Bewertungsmaßzahlen der Krankheitsaktivität.

In der Untergruppe der 178 Patienten, die gleichzeitig eine gleichbleibende Dosis Methotrexat erhielten, ergaben die drei untersuchten Dosierungen von Ofatumumab, dass ein ACR20-Ansprechen bei 42 Prozent (p gleich 0,006), 56 Prozent (p kleiner 0,001) und 50 Prozent (p gleich 0,001) der Patienten in der 300 mg, 700 mg beziehungsweise 1000 mg Dosierungsgruppe erreicht wurde, verglichen mit 16 Prozent in der Placebogruppe.

MEDICA.de; Quelle: European League Against Rheumatism (EULAR) Jahreskongress 2007, abstract OPO232