16/06/2011

Peter Brehm GmbH

Ohris-Zertifikat: Bei Peter Brehm geht Sicherheit vor

Auszeichnung: Das Weisendorfer Medizintechnik-Unternehmen bekam das Ohris-Zertifikat. Damit wird bescheinigt, dass sich die Firma intensiv um Arbeitsschutz und Anlagensicherheit kümmert.

Sie begegnet einem im gesamten Unternehmen - die Philosophie der Firma Peter Brehm in Weisendorf. Dort steht unter anderem zu lesen: "Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital." Der Sohn des Firmengründers und Mitglied der Geschäftsleitung, Oliver Brehm, bezeichnet die Leitlinien als die neun Gebote. "Wir sind nicht so vermessen und geben uns zehn Gebote, neun reichen auch", erklärte Brehm dem Regierungspräsidenten Thomas Bauer beim Rundgang durch das Unternehmen mit seinen rund 150 Mitarbeitern. Dieser überreichte bei seinem Besuch das Ohris-Zertifikat.

"Schon während meiner Ausbildungszeit war Arbeitssicherheit immer ein Thema, unsere Ausbilder hier bei Brehm haben uns ständig geschult und uns immer aufgefordert, die Augen aufzuhalten und Auffälligkeiten gleich zu melden", erzählte CNC-Fräser Stephan Stahl. Der Weisendorfer ist seit fünf Jahren im Unternehmen. Bei Ohris seien alle gefragt gewesen, weniger im Managementsystem selbst, mehr bei der Umsetzung der Arbeitssicherheit. Aber es habe fast nichts zu beanstanden gegeben, einige Arbeitsabläufe konnten noch optimiert werden.
Bei der Firma Brehm hängen beispielsweise die Arbeitsschutzbestimmungen in jedem Raum aus, Besucher werden über Sicherheitsvorschriften belehrt. In dem Unternehmen, das unter anderem medizinische Implantate herstellt, müssen alle Arbeitsplätze blitzsauber sein, jeder Span wird sofort vom Boden weggekehrt.

Auch Stahls Kollege Thomas Rüdiger, CNC-Dreher in der nächsten Halle, bestätigte die Aussagen. "Arbeitssicherheit haben wir von Beginn an gelernt, da haben die hier Wert drauf gelegt. Arbeitsschutz ist wichtig und deshalb finde ich es gut, dass wir zertifiziert wurden", bestätigte Rüdiger.

"Bei uns wurden alle Mitarbeiter eingebunden und haben die Aktion unterstützt", erklärte Fertigungsleiter Gerd Kirsch. Zusammen mit den Sicherheitsingenieuren und dem Gewerbeaufsichtsamt wurden Problemquellen gesucht und Abläufe optimiert. Die daraus entstandenen Verfahrensanleitungen geben dem Arbeitnehmer, aber auch dem Unternehmen mehr Sicherheit.