Online-Fortbildung zu Depression und Schmerz

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Depressionen und Schmerzen sind eng miteinander verknüpft: 40 bis 75 Prozent aller depressiven Patienten leiden unter Schmerzsymptomen. Häufig bleibt die Depression jedoch unerkannt und damit auch unbehandelt, da der Patient bei der Schilderung seiner Krankheitsmerkmale die körperlichen Symptome in den Vordergrund stellt. E

ine Herausforderung für jeden Arzt und Therapeuten. Besonders bei Männern stellt dieser Umstand ein großes Problem bei der Diagnose einer Depression dar. Doch wie erkennt man, ob sich hinter den Schmerzsymptomen eines Patienten eine Depression verbirgt?

Das neue CME-Modul gibt Antwort auf diese und weitere Fragen rund um die Interaktion von Schmerz und Depression. Es werden grundlegende epidemiologische Kenntnisse zum Thema vermittelt sowie die Ätiologie und Pathophysiologie zum Zusammenhang von Schmerz und Depression erläutert. Hauptaugenmerk des Moduls liegt auf der Anamnese und Diagnostik sowie geeigneten Therapien, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischen Erfahrungen Rechnung tragen.

Die Seite ist erreichbar unter www.psychiatriekonsil.de. Einfach mit einem DocCheck-Passwort (für Fachleute frei erhältlich über www.doccheck.de) einloggen und loslegen. Der entsprechende Fachartikel kann direkt am Bildschirm gelesen oder ausgedruckt werden. Ist er vollständig durchgearbeitet, geht es zum Online-Fragebogen, mittels dessen das Wissen abgefragt wird.

Sind mindestens 70 Prozent der Fragen richtig beantwortet, erhält der Teilnehmer einen Fortbildungspunkt. Die Bescheinigung für das Fortbildungszertifikat wird automatisch als pdf-Dokument generiert und dem Teilnehmer zusätzlich per E-Mail zugeschickt.

MEDICA.de; Quelle: Kompetenznetz Depression