Online Rat finden bei Akne

Foto: Zwei Mädchen im Gespräch

Für Teenager ist Aussehen
häufig sehr wichtig - die Haut
spielt nicht immer mit; © SXC

Der Einsatz der Lernplattform wird derzeit in Schulen erprobt. Allen Interessenten steht sie frei zur Verfügung. "In Touch with Health" wurde im Rahmen des EU-Projektes "paedimed" (Pädagogische Kompetenz in der Medizin; medizinische Kompetenz in der Pädagogik) entwickelt und ist eine internationale Kooperation von universitären und Verbandseinrichtungen.

Die Lerninhalte zu den Themen Akne, Sonnenschutz, Ekzeme und Schutz vor Geschlechtskrankheiten, die unter http://e-learning.paedimed.org/ zu finden sind, sind in Geschichten eingebettet, die gelesen oder angehört werden können. Vier Jugendliche, Natalya, Paolo, Max und Thelma, spielen dabei die Hauptrollen. Sie haben schon Einiges in Sachen Pickel, Sonnenbrand etc. durchgemacht: Natalya fällt fast auf ein obskures Heilmittel gegen Pickel aus dem Internet herein; Max lernt die unangenehmen Seiten der Sonne kennen. Ein Kurzfilm zum Thema HIV, ein Online-Quiz für "Akneprofis" und ein virtuelles Sonnenbad regen dazu an, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen.

Die Website ist zudem für den Einsatz im Schulunterricht sowie in außerschulischen Projekten konzipiert: Lehrer, Sozial- oder Gesundheitspädagogen und andere Multiplikatoren erhalten ein breitgefächertes Angebot für gesundheitspädagogische Aktivitäten.

Der pädagogische Ansatz "Blended Learning", auf dem die Internetseite aufgebaut ist, vereint herkömmliche Unterrichtsmethoden und neue webbasierte Lehr- und Lernszenarien. So reicht das Angebot an Aktivitäten von kurzen Unterrichtseinheiten ohne Medieneinsatz bis hin zu inhaltlich sehr anspruchsvollen sowie zeitlich und medial aufwendigen Projekten. Arbeitsblätter zur Bestimmung des Hauttyps oder Klassenzimmer-Experimenten zum Hautschutz und richtigen Eincremen sind ebenso dabei wie Rollenspiele zum Thema "Schönheit und Bräune", ein Internet-Führerschein zum Thema Akne oder eine eigene multimediale Kampagne zum Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen.

MEDICA.de; Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg