22.10.2007

SATO Labelling Solutions Europe GmbH

Patientenarmbänder für Effizienz und Sicherheit im Krankenhaus

Patientenidentifikation mit SATO
Im Zentrum der Healthcare-Lösungen von SATO, die der Steigerung von Effizienz und Behandlungssicherheit im Krankenhaus dienen, stehen die automatisch lesbaren Armbänder zur Patientenidentifikation. Mit 31 verschiedenen Typen bietet der erfahrene Kennzeichnungsspezialist inzwischen das größte Sortiment auf dem Markt, für alle erdenklichen Einsatzgebiete: für Frühchen, Kinder oder Erwachsene, mit besonders weichen, besonders robusten oder besonders verlustsicheren Armbändern, mit Barcode- oder RFID-Kennzeichnung, in unterschiedlichsten Farben und für unterschiedlichste Anforderungen. Patientenarmbänder und die Data Collecting Systems von SATO sorgen für eine eindeutige Patientenidentifizierung, etwa per MDE-Gerät. Das behandelnde Personal scannt dazu einfach den Barcode auf dem Armband ein und auf dem mobilen Datenerfassungsgerät erscheinen sofort die Patientendaten mit einem Bild des Patienten und seinem Medikationsplan. Etwaige Verwechslungen oder Fehlmedikationen werden so zuverlässig vermieden.

Für Kostenreduktion im Medikationsprozess und besonders hohe Effizienz sorgt die Kombination von SATO Patientenarmbändern und Unit-Dose-System. Der verschreibende Arzt des Patienten gibt die Verordnung dann direkt in das System ein. In der Krankenhausapotheke wird die zu verabreichende Dosis automatisch zusammengestellt und auf mögliche Kontraindikationen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten überprüft. Danach werden die Medikamente eindeutig etikettiert und dem Patienten zugeordnet. Das Pflegepersonal scannt bei jeder Verabreichung den Barcode auf der Medikamentenpackung und auf dem Patientenarmband, um sicherzustellen, dass der Patient genau die für ihn bestimmte Dosis zum richtigen Zeitpunkt erhält. In zahlreichen Kliniken weltweit sind die vielfältigen Patientenidentifikationslösungen von SATO bereits sehr erfolgreich im Einsatz.

Zusammen mit seinem finnischen Partnerunternehmen Ekahau, führender Anbieter von WLAN basierenden RTLS Systemen (Real Time Location Systems/Echtzeit-Lokalisierungssystemen) bietet SATO eine Trackinglösung für die Healthcare-Branche, die auf WLAN-Basis zur Ortung von Patienten oder zum Asset-Tracking genutzt werden kann. Durch Sendekästen, die die Größe einer Streichholzschachtel haben, kann das Krankenhaus den Standort von teuren Geräten bis auf drei Meter genau bestimmen. Bei Bedarf kann die WLAN-Trackinglösung auch einen Alarm auslösen, beispielsweise wenn sich ein medizinisches Gerät – oder auch ein Demenzpatient – unautorisiert bewegen. Erstmals stellt SATO auf der Medica auch eine Lösung zur Temperaturüberwachung von Blutkonserven mittels RFID-Chip vor: Damit gekühlte Blutkonserven, die im OP zwar einige Zeit bereitgelegen haben, aber prinzipiell noch verwendbar wären, nicht jedes Mal entsorgt werden müssen, zeichnet ein an der Blutkonserve angebrachter RFID-Chip mit Messeinheit den Temperaturverlauf des Blutbeutels auf. So muss man nach einer OP nur noch die Konserven entsorgen, die tatsächlich zu lange einer kritisch hohen Temperatur ausgesetzt waren. Die wertvollen Blutkonserven sind damit nach der OP nicht verloren, sondern bleiben verwendbar und stehen bei anderen OPs wieder zur Verfügung.