19.11.2009

TRUMPF Medizin Systeme GmbH + Co. KG

Perfekte Kombination

C-Bogen und OP-Tisch
Intraoperative Diagnostik prägt längst den modernen Klinikalltag und erhöht die chirurgische Präzision. Eine einzigartige Hybrid-Lösung bieten hier die Kooperationspartner Siemens und TRUMPF: C-Bogen und OP-Tisch sind in der Lage, miteinander zu kommunizieren, die Bewegungen sind exakt aufeinander abgestimmt. Dies eröffnet den Zugang zu besserer Bildgebung und neuen integrierten Diagnostik- und Operationsmethoden und bietet Kliniken zugleich ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Patientenlagerung, unabhängig von der chirurgischen Disziplin.

Aufeinander abgestimmt sind die Röntgen- und Angiographiesysteme Systeme Artis zee ceiling und Artis zeego von Siemens und die für diese Anwendungen eigens konzipierte Version des TRUMPF OP-Tisch "TruSystem 7500 für Artis zee systems". Im gekoppelten Betrieb kann die Artis-Bedieneinheit beide Geräte parallel steuern. Die hochauflösenden Röntgensysteme vermeiden somit mögliche Kollisionen zwischen OP-Tisch und C-Bogen.

Die OP-Tischsäule ist mit einer einteiligen Carbon-Tischplatte bestückt, die optional mit einer segmentierten Universal-Tischplatte ausgetauscht werden kann. Beiden Tischplatten lassen sich einfach mithilfe eines Shuttles wechseln.
Durch die vollständige Integration des OP-Tisches in die Siemens-Angiographie-Systeme sind schnelle Rotationen und 3-D-Aufnahmen mit dem C-Bogen möglich. Die modular aufgebaute OP-Tischplatte wiederum ermöglicht es, den Patienten in allen Disziplinen extrem flexibel zu lagern. Komplizierte Positionen wie die Thoraxseitenlage lassen sich schnell, genau und komfortabel herstellen.

Sowohl Ärzte als auch Patienten profitieren von hochauflösenden Bildgebungsverfahren vor, während oder nach der Operation – ohne zeitaufwendige, kostenintensive oder gar riskante Patienten-Transfers. Auch für die Neurochirurgie und Orthopädie vergrößert dies den therapeutischen Spielraum, da gerade hier flexible Lagerungsmöglichkeiten eine entscheidende Rolle spielen.

Ob kombinierter Spezialeingriff, konventionelle OP oder auch reine Diagnose: Hybrid-OPs lassen sich vielseitig und von unterschiedlichen medizinischen Fachdisziplinen nutzen. Das durchgängige OP-Tisch-Konzept von TRUMPF ermöglicht einen universellen Einsatz. Tischplatten und Komponenten sind miteinender kompatibel und lassen sich flexibel konfigurieren. Neben Carbon-Platten, die intraoperative Diagnostik mit artefaktefreien Röntgenbildern erlauben, kann das OP-Personal auch Universallagerungsflächen einsetzen. Über patentierte Koppelstellen lassen sich diese schnell und einfach für alle Fachdisziplinen konfigurieren. So wird aus einem Universal- schnell ein Spezial-OP-Tisch, der dank seiner vielfältigen Verstellmöglichkeiten jedem Eingriff gerecht wird.

Auch TRUMPF OP-Leuchten vergrößern durch ihre großen Schwenkbereiche – horizontal und vertikal – den Bewegungsspielraum im OP. Sie sichern eine optimale Ausleuchtung sowohl beim offenen chirurgischen als auch beim interventionellen Verfahren. Damit stehen sie für jeden Hybrid-Einsatz bereit. Eine tragende Rolle im Hybrid-OP können überdies die TRUMPF Deckenversorgungseinheiten spielen. Um Kollisionen mit anderen Geräten zu vermeiden, lassen sie sich deckennah anbringen. Dank ihrer langen Tragarme können sie so schnell aus dem Scan-Bereich herausgeschwenket werden.

Die exakte Planung eines Hybrid-OPs ermöglicht, diesen problemlos in die zentrale OP-Abteilung zu integrieren und zugleich sämtliche Konzepte für Hygiene- und Arbeitsabläufe einzuhalten. Damit lässt sich auch in kleineren Häusern eine höhere Auslastung erzielen. Ein großes Plus – nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.