13.09.2007

PHILIPS Speech Recognition Systems

Philips lädt Spracherkennungs-Vertriebspartner nach Berlin

Deutsches Gesundheitswesen bei der Adaption von Spracherkennung an der Weltspitze

Hamburg, Berlin – Royal Philips Electronics (AEX: PHI, NYSE: PHG) richtet vom 27. bis 28. September 2007 das jährliche Treffen für die Vertriebspartner der Spracherkennungstechnologie SpeechMagic in der Bundeshauptstadt aus. Mit der Einladung nach Berlin unterstreicht das Unternehmen die führende Position von SpeechMagic im deutschen Gesundheitswesen, welches bei der Adaption von Spracherkennung zur Weltspitze gehört. Neben den Vertriebspartnern werden auch Krankenhäuser aus den USA, Kanada, Skandinavien und Großbritannien über ihre Erfahrung mit Spracherkennung berichten und deren Einsatzmöglichkeiten für eine schnellere und zuverlässige Betreuung von Patienten erörtern.

In Deutschland arbeiten 36 von 38 Universitätskliniken, über 400 Krankenhäuser und mehr als 500 medizinische Praxen mit Sprachverarbeitungslösungen von Philips. In Berlin nutzt unter anderem das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) die Technologie. Die positiven Effekte – extrem erhöhte Geschwindigkeit bei der Befundung und größere Genauigkeit – sind dort offensichtlich. Allein 80.000 radiologische Befunde pro Jahr fallen im UKB Berlin an. Mit Hilfe von SpeechMagic können diese nun dreimal so schnell, oft sogar sofort nach der Untersuchung, fertiggestellt werden – ein wesentliches Moment für bessere und sichere Patientenversorgung.

„Spracherkennungssysteme kommen immer häufiger im deutschen Gesundheitswesen zum Einsatz; hier vollzieht sich im Stillen eine Technologierevolution, durch die Krankenhäuser ihre Kosten reduzieren und die Effizienz der administrativen Prozesse steigern“, sagt Marcel Wassink, Geschäftsführer von Philips Speech Recognition Systems. „Im nächsten Schritt konzentrieren wir uns darauf, die Technologie in Kombination mit Wissensdatenbanken und elektronischen Patientenakten einzusetzen, um die Informationsversorgung von Ärzten zu optimieren und die Entscheidungsgrundlagen für Diagnose und Therapie zu verbessern.“

Dass Spracherkennung den Arbeitsalltag in Krankenhäusern und Praxen künftig noch stärker prägen wird, untermauert auch die aktuelle Studie „Zukünftige Informationstechnologie für den Gesundheitsbereich“ des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung. 98 Prozent der Befragten bezeichneten darin den Einsatz von Spracherkennungstechnik in Krankenhäusern als wünschenswert und in absehbarer Zeit realisierbar.

Insgesamt vertreiben über 200 Firmen weltweit die SpeechMagic-Technologie, welche unter anderem auch in der größten Installation von medizinischer Spracherkennung genutzt wird: Über 50.000 Ärzte in den USA diktieren ihre Befunde über eine zentrale Plattform mit SpeechMagic.

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Für weitere Informationen
Philips Speech Recognition Systems
Ulrike Oswald
Tel.: +34 690 035 298
ulrike.oswald@philips.com