27.04.2006

Philips Speech Processing GmbH

Philips präsentiert SpeechMagic 6.1 Preview

„Industrial-grade“ - Die neue Qualität der Spracherkennung

Royal Philips Electronics (AEX: PHI, NYSE: PHG) gibt bekannt, dass die nächste Generation von SpeechMagic noch besser an die industriellen Softwarestandards des Gesundheitswesens angepasst ist und die Genauigkeit, Sicherheit und Geschwindigkeit bei der Erstellung medizinischer Befunde weiter erhöht. SpeechMagic 6.1 reduziert die Fehlerquoten um zusätzliche 30 Prozent. Die zentrale Verwaltung und Administration der Software garantieren eine einfache Integration in medizinische IT-Systeme wie Krankenhausinformationssysteme (HIS) oder Elektronische Patientenakten (EPA); die angepasste Skalierbarkeit ermöglicht bis zu 15.000 Anwender pro System.

Ein weiteres neues Merkmal von SpeechMagic 6.1 ist die selbstständige Erkennung des Sprechers (Speaker Detection). Dadurch werden die individuellen Sprachprofile geschützt, in denen Aussprache, Diktierstile und Dialekte der Autoren gespeichert sind. Diktiert ein Arzt versehentlich mit dem Sprachprofil eines Kollegen, so nimmt SpeechMagic in diesem Fall keine Veränderungen an den personenbezogenen Einstellungen und Referenzdateien vor. Ansonsten passt SpeechMagic 6.1 das Sprachprofil sofort an die Diktierweise und die Aussprache jedes Autors an, was die Erkennungsgenauigkeit zusätzlich erhöht.
Zur effektiveren Abschrift der Diktate kalkuliert SpeechMagic den zu erwartenden Korrekturaufwand und entscheidet selbst, an welche Schreibkraft das Dokument zur Fertigstellung weitergeleitet wird. Dokumente mit einem hohen Korrekturaufwand werden zum Beispiel an erfahrene Schreibkräfte geschickt, die diese schneller bearbeiten können als eine unerfahrene Schreibkraft.

Weitere technologische Neuerungen:
• Männliche und weibliche Autoren werden automatisch unterschieden (Gender Detection) und dem entsprechenden Profil zugeordnet, wodurch selbst Autoren ohne eigenes Sprachprofil sofort hohe Erkennungsraten erzielen können.
• Durch die Unterstützung mehrerer Prozessoren pro Computer läuft die Spracherkennung zusammen mit anderen aufwendigen Applikationen (RIS/PACS) auf einem Rechner. Dadurch reduzieren Krankenhäuser die Anschaffungskosten für Hardware.
• Back-End-Prozesse wurden in Windows Services umgewandelt.
• Die Skalierbarkeit wurde von 4.000 auf 15.000 Anwender erhöht.
• Die volle Kompatibilität mit SpeechMagic 5.1 stellt sicher, dass alle Anwenderadaptionen in die neue Version übertragen werden.

SpeechMagic 6.1 wird an die Integrationspartner im Oktober 2006 freigegeben. Dazu zählen sowohl lokale Partner wie Kuhlmann-Informationssysteme, DictaPlus, datatronic beka technologies und Mathol Systemhaus, als auch internationale Anbieter wie AGFA Healthcare, GE Healthcare, iSOFT, Kodak Health, Philips Medical Systems und Siemens Medical Solutions. Insgesamt integrieren und vertreiben weltweit mehr als 200 Firmen die Philips Technologie.

Weitere Informationen:
Philips Speech Recognition Systems
Ulrike Oswald, Regional Marketing Manager
Tel: +34 93 270 4025
ulrike.oswald@philips.com

so2say communications
Armin Scheuer
Tel: +49 30 219 13 914
armin.scheuer@so2say.com