04.10.2007

GMD Gesellschaft für Medizinische Datenverarbeitung mbH

Pilotierung der elektronischen Fallakte eFA zusammen mit den Sana-Kliniken

Berlin, 19.06.07 - Nach einer intensiven und mehrmonatigen Entscheidungsphase haben sich die Sana-Kliniken entschieden, die elektronische Fallakte (eFA) von GMD im Klinikum Berlin- Lichtenberg, im Klinikum Remscheid sowie im Karl-Orga-Krankenhaus Stuttgart im Pilotversuch umzusetzen. Neben der eFA-Spezifikation des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST stellen auch die beiden D2D-Anwendungen »eArztbrief« und »eÜberweisung« wichtige Eckpfeiler der Sana-Fallakte dar.

»Wir wollen das Eis zwischen stationärer und ambulanter Versorgung brechen und eine entscheidende Brücke bauen. Der Austausch von medizinischen Daten zwischen allen am Behandlungsprozess Beteiligten nimmt dabei eine Schlüsselfunktion ein. Wenn wir über intersektorale Behandlungsprozesse sprechen und sie auch wirklich in die Tat umsetzen wollen, dann muss eine Plattform für den sicheren Austausch von medizinischen Daten zwischen den Sektoren sorgen. Die eFA mit D2D-Kommunikation liefert dazu die notwendigen Voraussetzungen«, sagte Gerald Götz, Konzernbevollmächtigter für IT der Sana-Kliniken, und fuhr fort: »Wir haben uns für GMD entschieden, weil das Konzept des Berliner IT-Dienstleisters uns am meisten überzeugt hat und die innovative Technologie vielversprechend ist.«

Die Lösungsarchitektur der elektronischen Fallakte von GMD basiert auf den State-of-the-Art Technologien »Fusion Middleware« von Oracle™. Dadurch lässt sich ein hohes Maß an Zukunftssicherheit gewährleisten. Einen weiteren wichtigen Baustein liefert GMDs preisgekrönte Plattform e-health®.solutions, um die eFA-Dienste und die D2D-Anwendungen umzusetzen. Eine moderne SOA-Architektur bildet die Grundlage der eFA. Das Webportal der eFA ermöglicht die Bereitstellung medizinischer Daten über einen Thin Client, wobei WebCenter Portlets und Java Server Faces die technologische Grundlage bilden.

»Die Entscheidung der Sana-Kliniken bestätigt den eingeschlagenen Weg von GMD, sich als ITAnbieter für die intersektorale Kommunikation zu fokussieren. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Sana-Kliniken, um die medizinische Versorgung mit der elektronischen Fallakte spürbar zu verbessern«, sagt Carsten Fehler, Vice President von GMD. »Mit der eFARealisierung schaffen die Sana-Kliniken neue IT-Strukturen zwischen den Sektoren. Continuity of Care statt punktueller Behandlung und mehr Kooperation statt Konkurrenz. Davon profitiert der Patient in hohem Maße. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir als einer der ersten in Deutschland zusammen mit den Sana-Kliniken ein derartiges System umsetzen werden«, ergänzt er.