13.11.2013

Pinel Medical Inc.

Pinel stellt neue Generation hochwertiger Patientenfixierungssysteme vor

Kitchener, Ontario, 30.10.2013 – Seit mehr als 28 Jahren stellt Pinel Medical Patientenfixierungssysteme her. Jetzt stellen die Kanadier auf der MEDICA das völlig neu entwickelte De-Restraining-System vor, das einen verbesserten Umgang mit Patienten ermöglicht, die eine potenzielle Gefahr für sich und andere darstellen. Die MEDICA ist die weltweit größte, jährlich in Düsseldorf stattfindende medizinische Fachmesse, die in diesem Jahr von 20.-23.11.2013 abgehalten wird.


„Beim De-Restraining-Konzept geht es sowohl darum, einen Patienten aus seiner Fixierung so schnell wie möglich lösen zu können, als auch im akuten Fall Patienten so schnell wie möglich fixieren zu können, ohne dass es dabei zu einer unnötigen Schlägerei kommt“, sagt Ludwig Piron, Firmengründer und CEO von Pinel Medical. „Es geht auch um die Bereitstellung eines hohen Nutzwerts für Abnehmer wie Krankenhäuser. Wir haben unsere Fixierungssysteme neu gestaltet. So sind unsere Taillengurte und Klettverschlüsse flexibler, weil es nur noch eine Größe und klar getrennte Anwendungsbereiche für sie gibt. Diese Vielseitigkeit bedeutet für das Krankenhauspersonal, das auf ein breites Spektrum von Anwendungssituationen vorbereitet sein muss, dass es nicht mehr, wie bisher üblich, über 100 verschiedene Systeme handhaben muss, sondern sich auf sechs Systeme von Pinel beschränken kann.“


Piron weist auch darauf hin, dass zwar die Anschaffungskosten für Pinel-Produkte höher als bei einigen seiner Mitbewerber sind. Die qualitativ hochwertigen Materialien wie para-Aramidfasern (DuPont Markenname: Kevlar) und Mikrofasern, die silberionisierte antimikrobielle Behandlung sowie die Verwendung von Neodym-Schlüsselmagneten aus seltenen Erden stellen jedoch sicher, dass Pinel-Produkte eine höhere Festigkeit und längere Lebensdauer aufweisen und für Herzschrittmacher ungefährlich sind.


„Auch die Reinigung unserer Fixiersysteme ist einfacher und schneller“, ergänzt Piron. „Unsere Materialien sind nicht nur anti-mikrobiell, sie sind auch feuerhemmend, können autoklaviert werden, und sind nach einem normalen 45-minütigen Waschmaschine/Trockner-Zyklus völlig trocken.“


Die Zeiten ändern sich und so hat auch Pinel seinen Fixierungsansatz neu gestaltet. Piron führt aus: „Statistiken zeigen, dass mehr Patienten Gewalt gegen sich selbst und andere anwenden. In Kanada zum Beispiel wissen wir, dass in Einrichtungen für die langfristige Pflege pro Jahr mehr als 10.000 Verletzungen durch Übergriffe zwischen Patienten entstehen, einige davon verlaufen tödlich. Erhöhter Drogenkonsum und eine alternde Bevölkerung führen zu mehr dementen Patienten, die gewalttätig werden können. Gleichzeitig erhöht die Schließung psychiatrischer Einrichtungen die Nachfrage nach effektiven und gleichzeitig humanen Formen von Fixierungsvorrichtungen.“


„Gleichzeitig hat sich leider in der öffentlichen Wahrnehmung die Vorstellung entwickelt, dass wir mit einem geringeren Einsatz von körperlichen Zwangsvorrichtungen auskommen können. Dem steht entgegen, dass in einer Umfrage der Vereinigung amerikanischer Notfallkrankenschwestern 91% von 3191 befragten Krankenschwestern die Fixierung immer noch als wirksamstes Instrument bewerteten.“


Die von Pinel angebotenen Fixierungslösungen wurden dementsprechend angepasst und tragen den teils widersprüchlichen Entwicklungen und Erwartungen Rechnung.


„Unser Grundsatz war und ist, dass der Patienten sicher sein soll. Unser Hüftgurt zum Beispiel kann nicht nach oben über den Brustkorb rutschen und, wie in anderen Fällen geschehen, zum Erstickungstod bei einem dementen Patienten führen, der gewaltsam versucht, das Bett zu verlassen“, erklärt Piron. „Außerdem können in unserem De-Restraining-Konzept Patienten schneller und sicherer als zuvor von ihrer Fixierung gelöst werden. Begleitet von beruhigender Kommunikation können Pflegekräfte Patienten mit unseren Vorrichtungen schrittweise und kontrolliert freisetzen. So wird die Kooperationsbereitschaft eines Patienten durch sukzessive Lockerung belohnt und der Patient gewinnt gezielt, aber kontrolliert mehr Bewegungsfreiheit. Wir freuen uns, darüber mit Fachbesuchern, potenziellen Vertriebspartnern und Medienvertretern auf der MEDICA zu sprechen und ihnen unsere Produkte vorzustellen.“


Sie finden Pinel in Halle 16 am Stand F44 unter dem rot-weißen Ahornblatt des Kanada-Ontario-Pavillons.


Weitere Informationen über Pinel und die Verwendung unserer Produkte erhalten Sie auf unserer Website: www.pinelmedical.com. Sie können sich auch direkt telefonisch an uns wenden unter 001-519-888-0997 oder per E-Mail unter info@pinelmedical.com.


Auf der MEDICA-Website medica-tradefair.com finden Sie uns im Ausstellerverzeichnis.