Bild: Muskelbiopsie eines Patienten; Copyright: Klinikum der Universität München

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

24/02/2017

Wissenschaftler am Klinikum der Universität München sowie den Universitäten Newcastle und Liverpool haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation identifiziert, die zu einer angeborenen Muskelerkrankung führt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "American Journal of Human Genetics" veröffentlicht worden.
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Bild: Tigermücke auf der Haut; Copyright: panthermedia.net/Michael Pettigrew

Zika-Virus: Stammzellforschung ermöglicht Blick in frühe Hirnentwicklungsstörungen

20/02/2017

Seit Herbst 2015 führt die Zika-Virus Epidemie vor allem in Süd- und Mittelamerika zu einer auffälligen Zunahme von Geburten von Babys mit einem viel zu kleinen Kopf, der sogenannten "Mikrozephalie".
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Bild: Ein rotes und ein blaues Geflecht, davor eine Wippe mit einer roten und einer blauen Kugel; Copyright: Abteilung Neurobiologie, JGU

Synapsen konkurrieren um neuronales Baumaterial

17/02/2017

Gleichgewicht zwischen hemmender und erregender synaptischer Aktivität ist für strukturelle Homöostase wichtig. Während der Entwicklung neuronaler Schaltkreise müssen Nervenzellen über tausende von Synapsen korrekt miteinander verbunden werden. Synapsen verschalten zumeist auf spezialisierte Strukturen von Nervenzellen, die Dendriten. Dendriten dienen somit dem Empfang von neuronaler Information.
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Bild: 3D-Grafik des menschlichen Gehirns mit Teil des Rückenmarks; Copyright: panthermedia.net/CLIPAREA

Entzündung und Depression

13/02/2017

In Deutschland leiden derzeit rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Deren Ursachen sind noch immer unzureichend verstanden. Seit längerem wird vermutet, dass Immun-Botenstoffe, so genannte Zytokine, an der Entstehung depressiver Störungen beteiligt sein könnten.
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Bild: Frau isst ein Sandwich vor geöffnetem Kühlschrank; Copyright: panthermedia.net/Andrey Armyagov

Neuronaler Schaltkreis kreist ums Essen

03/02/2017

Die Suche nach Nahrung ist ein Urinstinkt von Mensch und Tier. Aber was sich dabei genau im Gehirn abspielt, war bislang unbekannt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin und dem Exzellenzcluster NeuroCure konnten nun die Wissenslücke schließen: Sie haben einen neuronalen Schaltkreis entdeckt, der die Nahrungssuche aktiviert.
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Bild: Schallwellen dringen an ein Ohr; Copyright: panthermedia.net/Andreus

Echoortung - Lernen, den Raum zu hören

01/02/2017

Der Mensch muss nicht um sich schauen, um sich im Raum zu orientieren. Blinde Menschen orten Echos von selbstgenerierten Geräuschen, um zu wissen, in welcher Entfernung von Wänden sie sich befinden. Dafür klopfen sie zum Beispiel mit einem Stock auf den Boden oder klicken mit der Zunge.
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Bild: Computer-generiertes Bild eines Gehirns mit einem Mikrochip darauf; Copyright: panthermedia.net/Alexmit

Wenn der Computer uns intuitiv versteht

23/01/2017

Dr. Thorsten Zander, Postdoc in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Klaus Gramann im Fachgebiet Biopsychologie und Neuroergonomie an der TU Berlin, entwickelt einen Algorithmus, der unbewusste Hirnsignale aus einem passiven Brain-Computer-Interface analysiert.
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Bild: Ältere Frau beim Krafttraining; Copyright: panthermedia.net/Sylvain Robin

Widerstand ist nicht zwecklos: Gewichte heben gegen Demenz

03/01/2017

Eine neue Studie der University of New South Wales, der University of Sydney und der University of Adelaide zeigt, dass Überfünfundfünfzigjährige mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen ihre Gehirnfunktion mit Muskelaufbau stärken können.
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Bild:Stethoskop und ein Richterhammer auf einem braunen Tisch; Copyright: panthermedia.net / Feverpitch

Patentierung embryonaler Stammzellen

22/12/2016

Mit rechtlichen und ethischen Aspekten der sogenannten Biopatentierung beschäftigt sich ein Forschungsprojekt, das Wissenschaftler der Universität Heidelberg und Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften durchführen.
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Bild: Grafik eines in rot gekleideten Mannes, dem ein Puzzleteil mit Flügeln entgegenfliegt, hinein in einen RNA-Block; Copyright: Universität Basel, Biozentrum

Was du heute kannst besorgen – Zwischenablage im Gehirn spart Zeit

22/12/2016

Nervenzellen im Gehirn legen einen Vorrat an DNA-Kopien an, um schneller auf Reize reagieren zu können. Diese Zwischenablage beschleunigt die Herstellung von Proteinen immens – ein Grund dafür, warum sich Nervenzellen des Gehirns bei Lernprozessen so schnell anpassen können.
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Foto: Mann mit einem EEG auf dem Kopf sitzt vor einem Computer ; Copyright: CITEC/Universität Bielefeld

Das Verstehen durch Greifbewegungen beschleunigen

20/12/2016

Ein Wort zu hören oder zu sehen, heißt nicht, es sofort zu verstehen. Das Gehirn muss die Buchstaben als solche erkennen, zusammensetzen und im Gedächtnis "nachschlagen", was das Wort bedeutet.
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Foto: Dr. Surjo R. Soekadar (links) im Test mit einem Probanden; Copyright: Surjo R. Soekadar

Selbstständig essen mithilfe von Neuro-Robotik

16/12/2016

Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Führung der Universität Tübingen ist es erstmals gelungen, mit technischen Mitteln die Handfunktion querschnittsgelähmter Menschen im Alltag fast vollständig wiederherzustellen: Mit Hilfe eines hirngesteuerten Hand-Exoskeletts, also einer Art tragbaren Roboters, konnten sechs Probanden ihre gelähmte Hand in Alltagssituationen einsetzen.
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Bild: Hand hält braune Maus im Nacken - gelber Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/icefront

Studie an Mäusen und Menschen zeigt: MicroRNA-Molekül spielt wichtige Rolle bei Stress

30/11/2016

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) konzentrierten sich bei ihrer Erforschung der Mechanismen im Umgang mit Stress auf MicroRNAs (miRNAs), die regulieren, ob Gene aktiv werden oder nicht.
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Bild: Grafik eines menschlichen Kopfes, ein Radiergummi löscht Teile des Gehirns aus; Copyright: panthermedia.net/andreus

Forschung zu Ursachen von Alzheimer – Folgenschwere Faltung verhindert

29/11/2016

Die Diagnose Alzheimer geht einher mit der Angst vor dem Verlust der eigenen Persönlichkeit und des selbstbestimmten Lebens. Medikamente können lediglich Symptome bekämpfen. Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) gelang es nun, die Bildung bestimmter Eiweißstrukturen zu verhindern, die als Ursache für die Krankheit diskutiert werden.
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