Potenzial älterer Mitarbeiter fördern

Das Alter von Mitarbeitern könnte Unternehmen zukünftig Probleme bereiten. Vor diesem Hintergrund sollen rechtzeitig Angebote zum lebenslangen Lernen geschaffen werden, um den steigenden Bedarf an Arbeitskräften durch rechtzeitige Qualifizierung und Weiterbildung zu decken.

Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) und das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der Johannes Gutenberg- Universität Mainz haben nun in ihrer Studie "Weiterbildungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region Mainz: Modelle und Perspektiven" den derzeitigen Stand betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten untersucht und dabei wichtige Erkenntnisse über die Akzeptanz solcher Maßnahmen erhalten.

Obwohl die Unternehmen dem demographischen Wandel eine hohe Bedeutung zuweisen und die politische Seite in den letzten fünf Jahren mehrere Förderprogramme bereitgestellt hat, verharrt die Wirtschaft in einer Art Ruhezustand. Bestenfalls werden älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Fachkompetenzen vermittelt, die konkret arbeitsplatzbezogen sind. Dabei ist es dringend erforderlich, gerade Ältere überfachlich zu schulen und sie für die künftigen Anforderungen im Betrieb fit zu machen.

Die Studie dient als Grundlage für die Weiterentwicklung eines Qualifizierungsangebots mit dem Schwerpunkt "Schlüsselkompetenzen". Dazu zählen unter anderem Team- und Projektarbeit, neue Kommunikationsformen und –medien oder Belastbarkeit, die die Arbeitnehmer in die Lage versetzen sollen, den Anforderungen der modernisierten Arbeitswelt gerecht zu werden.

MEDICA.de; Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz