18/11/2009

Drägerwerk AG & Co. KGaA - Unternehmensbereich Medizintechnik

Präzises Licht mit der neuen Dräger Polaris

Medizinisches Lichtsystem mit LED-Technik ermöglicht Schattenkontrolle, Farbtreue und Tiefenausleuchtung des OP-Feldes.

Lübeck – Ein natürliches Farbspektrum, das zudem sein Operationsfeld möglichst schattenfrei ausleuchtet, das wünscht sich nahezu jeder Chirurg. Mit dem neuen Lichtsystem der Polaris-Familie, erfüllt Dräger diese Kundenanforderung.

Nicht nur im OP-Saal, auch in Notaufnahmen oder Multifunktionsräumen brauchen Chirurgen neutralweißes Licht, das Tiefen ausleuchtet, nahezu keine Schatten wirft, einfach zu handhaben und zu reinigen ist und darüber hinaus auch die Möglichkeit bietet, an künftige LED-Technologien angepasst zu werden. Das alles gelingt mit der neuen Dräger Polaris. Im Vergleich zu herkömmlichen Lichtquellen sind die kleineren LEDs wesentlich energieeffizienter. Das bedeutet, dass unter anderem die Lebensdauer der LED-Lichtquelle rund 30.000 Stunden beträgt (entspricht rund sieben bis zehn Jahren OP-Nutzung). Mit herkömmlicher Technologie würde die Lebensdauer bei rund 1.000 Stunden liegen (entspricht rund vier Monaten OP-Nutzung). Ihre geringe Verlustwärme geben die LEDs über die Oberseite des Gehäuses an die Umgebung ab.

Die verschiedenen Modelle sind in ihrer Leuchtkraft unterschiedlich, können als Einzel OP-Leuchte oder als Satellit in Mehrfach-Lichtsystemen verwendet werden und lassen sich bei Bedarf mit einer integrierten Kamera ausstatten. Und: diese Leuchte hat ein ausgezeichnetes Design. Mit dem red dot design award 2008 attestierte das Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen der Leuchte unter anderem einen hohen Innovationsgrad, besondere Funktionalität und Ergonomie.

Fokussiertes Licht

Die 108 Leuchtdioden der Polaris (Modell 700) verbreiten Licht mit einer Farbtemperatur von 4.600 Kelvin. Durch eine Phosphorschicht auf dem Halbleiter wird „Kaltlicht“ (ohne langwelligen Infrarotanteil) erzeugt und über eine Optik fokussiert. Die LEDs sitzen jeweils paarweise im Reflektor. Die Summe der einzelnen Strahlengänge formt einen Lichtzylinder von etwa 1.100 Millimeter Länge Ausleuchtungstiefe und einem zwischen 220 und 290 Millimeter variablen Durchmesser. So kann das Licht jeder LED auf das OPFeld fokussiert werden und es können mehrere Operateure gleichzeitig über dem OP-Feld arbeiten, ohne dass auf diesem die Helligkeit merklich abnimmt.